Kirchhellen
An die Tannen, fertig, los! Erwachsene und Kinder versuchen Anfang Januar wieder das stachelige Grün so weit wie möglich zu schleudern.Foto: Kimi Schulte

Wöller Weihnachtsbaumweitwurf: Grafenwald wirft wieder Weihnachtsbäume

Weihnachtsbaumgaudi in Grafenwald soll wieder viele Zuschauer anlocken - Worauf sich interessierte Besucher und motivierte Teilnehmer freuen können

Kirchhellen -

Grafenwald macht mal wieder kurzen Prozess mit ausgedienten Weihnachtsbäumen. Am Samstag, 3. Januar 2026, heißt es auf dem Gelände der Kirchengemeinde Heilige Familie wieder: anpacken, ausholen, werfen. Der inzwischen traditionelle Wöller Weihnachtsbaumweitwurf, der alle zwei Jahre stattfindet, geht in eine neue Runde und verspricht auch diesmal sportlichen Ehrgeiz, viel Gelächter und einen guten Zweck.

Etwa 30 Teams aus Grafenwald werden bei dem weihnachtlichen Spektakel antreten; mit dabei sind Erwachsene, Kinder- und Jugendteams. Jedes Team besteht aus sechs Werferinnen und Werfern, die um jeden Meter kämpfen. Geworfen wird ab 10.30 Uhr, Zuschauer sind ausdrücklich willkommen. Die Siegerehrung ist für 15.30 Uhr geplant – und eine Urkunde gibt es für alle Teilnehmenden.

Dabei sind die Teams durch die Verleihung des Hans-Ahmer-Wanderpokals angespornt. Im vorletzten Jahr holte sich das zweite Team der ersten Kompanie des hiesigen Schützenvereins den Gesamtsieg und setzte mit einem Rekord von 50,95 Metern neue Maßstäbe. Bei den Kids errang das zweite Team der E2-Jugend des VfL mit 46,60 Metern den Sieg.

Von Grafenwald für Grafenwald

Die Bandbreite der Teams ist bunt: Neben dem Grafenwälder Schützenkönig mit Prinzenpaar und Gefolge gehen auch Vereine, Karnevalsgruppen wie die acht Abgerichteten, Teams der Grundschule Grafenwald, des VfL, der Pfadfinder, der Blasmusik, der KAB und des Kirchenchores an den Start. Sogar prominente Unterstützer aus Sport und Ehrenamt lassen sich den Spaß nicht entgehen.

Angekündigt haben sich dafür unter anderem Bezirksbürgermeister Hendrik Dierichs, Pastor Potowski, Vertreter der Presse, des Kirchenvorstandes sowie von den Sponsoren der Veranstaltung. „Das macht den Reiz aus“, sagt der Schützenverein als Ausrichter der Gaudi. „Hier stehen Kinder, Vereine und Erwachsene gemeinsam auf dem Platz.“

Buntes Rahmenprogramm

Das Regelwerk bleibt bewährt: Jeder Teilnehmende hat zwei Würfe mit den gestellten Bäumen, der weitere Wurf zählt. Kinder bis zehn Jahre werfen mit leichten Baumspitzen, Jugendliche und Damen mit rund 2,5 Kilogramm Grün, die Herren mit etwa fünf Kilogramm Weihnachtsbaum. Erlaubt ist fast jede Technik – nur Hilfsmittel sind tabu. Handschuhe, die selbst mitgebracht werden dürfen, werden dringend empfohlen.

Auch abseits der Wurfbahn ist einiges geboten. Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt, außerdem wird es wieder eine Tombola geben. Die Startgebühr von zehn Euro pro Team dient ausschließlich der Organisation und wird vollständig an eine Grafenwälder Institution gespendet.

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Aileen Kurkowiak

Aileen Kurkowiak

aileen.kurkowiak@aureus.de

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