Foto: aureus GmbH - Oliver Mies

Der Heimatverein Kirchhellen stellt sein Programm für 2020 vor

Auch in diesem Jahr wird es wieder viele Veranstaltungen geben. Ausstellungen wie in den vergangenen Jahren sind ebenfalls wieder mit dabei.

Kirchhellen - Der Verein für Orts- und Heimatkunde begibt sich auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach regionalen Themen, die unser Dorf prägten und prägen. Auch zur Stärkung der Dorfgemeinschaft tragen die Vereinsmitglieder stets mit vielen verschiedenen Ausflügen bei.

Los geht es im Februar mit dem traditionellen Panhas-Essen im Waldpädagogischen Zentrum am 11. Februar 2020. Im folgenden Monat findet am 10. März die diesjährige Jahreshauptversammlung im Brauhaus am Ring statt. Mit dabei sind in diesem Jahr natürlich auch wieder die Radtour durch die Kirchheller Heide am frühen Morgen des 1. Mai, sowie die bekannte Dichterlesung auf Schloss Beck im Herbst. Kulinarisch Begeisterte dürfen sich auch wieder über das Grünkohlessen freuen und zum 2. Advent lädt der Verein für Orts- und Heimatkunde zur heiter-besinnlichen Stunde im Pfarrheim.

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet der Verein auch wieder ein- bis mehrtägige Ausflüge. Vom 25. bis zum 29. Mai 2020 ngeht es in diesem Jahr ins Altmühltal und am 23. September zur Meyerwerft nach Papenburg. Außerdem wird die niederländische Festung Bourtange besichtigt. Die Termine für die Anmeldungen werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Vereinsvorsitzende Peter Pawliczek freut sich besonders über die geplanten Ausstellungen in diesem Jahr. Vom 8. bis zum 22. März 2020 werden Bilder des russischen Künstlers Niko gezeigt. Niko lebte während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangener in Kirchhellen und blieb danach noch einige Jahre hier. In den 1950er Jahren verlor sich seine Spur allerdings in Richtung Amerika. Seine in dieser Zeit in Kirchhellen entstandenen Gemälde zeigen neben einigen damaligen Hausansichten auch andere Motive, sowie die Möglichkeiten, mit denen in der Nachkriegszeit versucht wurde mit begrenzten Mitteln Kunst wieder in den Alltag der Menschen einfließen zu lassen. „Vielleicht“, so hofft Peter Pawliczek, „gelingt es uns ja durch diese Ausstellung mehr über Niko, der vielen Kirchhellenern in der damaligen Zeit ein Begriff war, zu erfahren. Denn obwohl er einige Jahre in Kirchhellen lebte, wissen wir nur ganz wenig über seine Person.“

Eine weitere Ausstellung im 2. Halbjahr 2020 wird den Kirchhellener Schulen gewidmet sein. „Mit dem Auslaufen der Hauptschule zum Sommer und dem 70. Geburtstag der Gregorschule bietet das Jahr 2020 einen idealen Anlass dafür, einmal auf die Kirchhhellener Schulgeschichte insgesamt und nicht nur dieser beiden Schulen zurückzublicken“, so der Vereinsvorsitzende und ehemalige Rektor der Gregorschule. Der gesamte Verein freut sich auf das kommende Jahr und hofft, wieder viele begeisterte Besucher begrüßen zu dürfen. jl

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