Schermbeck
Foto: Valerie Misz

Schermbeck baut Zukunft: Spatenstich für Grundschule

Mit dem Spatenstich beginnt eines der größten Bauprojekte Schermbecks - Die neue Grundschule soll 2028 öffnen und moderne Bildung ermöglichen

Schermbeck -

Der Spatenstich für den Neubau der Grundschule Schermbeck war ein wichtiger Tag für die Gemeinde. Das zeigte auch die große Zahl an Vertretern aus Politik, Verwaltung, Planung und Schullandschaft, die diesem historischen Moment Anfang Februar beiwohnten. Trotz strömenden Regens kamen zahlreiche Gäste zum Baugrundstück an der Weseler Straße.

Beim anschließenden Empfang im Rathaus war der Saal gut gefüllt. Das Thema beschäftigt die Gemeinde seit vielen Jahren. Ganz nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ konnte der Bau des neuen zentralen Grundschulstandorts nun beginnen. Vorausgegangen waren zahlreiche Diskussionen und Überlegungen, die Politik und Verwaltung in vielen Sitzungen beschäftigten. „Es war ein langer Weg. Nicht immer waren wir uns einig“, sagte Bürgermeister Mike Rexforth in seiner Rede. Am Ende habe man sich jedoch nicht für die günstigste oder einfachste, sondern für die beste Lösung entschieden. Mit dem Projekt zeige Schermbeck Weitblick und Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft. „Es ist eines der größten Bauprojekte, die Schermbeck je realisiert hat“, so Rexforth. „Ein Meilenstein für unsere Bildungslandschaft.“

Bildung ist bedeutend

Neben dem Bauvorhaben selbst spielte die Bedeutung von Bildung eine zentrale Rolle. „Diese Schule wird aus mehr bestehen als Beton, Glas, Stahl und Holz. Hier werden Kinder lachen, wachsen, Freundschaften knüpfen und ihre Persönlichkeit entfalten“, betonte der Bürgermeister. Im Sommer 2028 soll der Bau abgeschlossen sein. Auch auf Bundes- und Landesebene findet das Projekt Anerkennung. MdL Charlotte Quik unterstrich, dass eine Schule nicht nur Lern-, sondern auch Lebensort sei. Wichtig bleibe, dass der Offene Ganztag familienergänzend und nicht familienersetzend verstanden werde. Trotz knapper Haushaltslage sei es entscheidend, solche Projekte umzusetzen, auch mithilfe von Fördermitteln. Rund ein Drittel des Landeshaushalts, etwa 25 Milliarden Euro, fließe in Bildung. „Im Bereich Kinder und Bildung wird nicht gespart“, so Quik.

Lob für Schermbeck

Auch Bundestagsabgeordneter Sascha van Beek lobte das Engagement der Gemeinde: „Kommunen wie Schermbeck zeigen, was möglich ist, wenn man dranbleibt und den Mut hat, etwas zu bewegen.“ Schulleiter Tobias Basse, begleitet von seinem neuen Stellvertreter Joscha Klees, zeigte sich ebenfalls erfreut: „Für uns ist spannend, wie wir das Gebäude mit Leben füllen können.“ Das neue Schulzentrum biete große Chancen für pädagogische Weiterentwicklung. Einen besonderen Wunsch äußerten die Schülersprecher Hanna Rexforth und Thilo Fengels. Sie überreichten ein Holzschild mit der Aufschrift: „Neue Grundschule = Neuer Name. Kinder entscheiden mit in Schermbeck.“ Der Bürgermeister begrüßte die Idee, Kinder an der Namensfindung zu beteiligen.

Architekt Bernd Mey präsentierte zudem einen digitalen Videorundgang durch den geplanten Schulkomplex. Interessierte können diesen sowie eine Live-Übertragung der Baustelle auf der Website der Gemeinde Schermbeck (www.schermbeck.de) abrufen. Dort finden sich auch Chronologie, Hintergrundinformationen sowie Einblicke in Herausforderungen und Ziele des Bauprojekts.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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