Foto: Gundis Jansen-Garz
Foto: Gundis Jansen-Garz

Neuer Belag im Stadion

Stadt investiert 350.000 Euro, um die Laufbahn im Wittringer Stadion zu erneuern – Die Bahn wird häufig von Leistungs-, Schul- und Freizeitsportlern genutzt

Gladbeck - Das altehrwürdige Stadion liegt am Rand des Wittringer Waldes direkt neben dem Freibad. Es wurde 1928 gebaut und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. „Ein Aushängeschild für die Stadt“, sagt Rainer Weichelt, Erster Beigeordneter und Sportdezernent, und ist ein bisschen stolz, wenn er das sagt.

Deshalb hat die Stadt nun auch einen großen Geldbetrag in die Hand genommen und erneuert die Kunststoff-Laufbahn, umgangssprachlich gerne Tartanbahn genannt. „Der Sport hat in unserer Stadt einen hohen Stellenwert. Ich freue mich deshalb, dass wir nach dem Bau des zweiten Kunstrasens und der Beachanlage in Stadtmitte als nächste Großmaßnahme die Laufbahn hier erneuern“, so Weichelt. Dazu werden alle Kunststoffsportflächen (Rundlaufbahn, 100m-Bahn, Weitsprung- und Stabhochsprunganlage) ausgetauscht. Die Arbeiten gehen gut voran und die Beteiligten sind sicher, bis Ende September auf neuem Belag laufen zu können. Die Fläche umfasst nahezu 6250 Quadratmeter und wird 350.000 Euro kosten.
Ein Betrag, der angesichts der häufigen Nutzung durch Leistungs-, Schul- und Freizeitsportler gut angelegt ist. Sind es nicht zuletzt die Leichtathleten, die Gladbeck auf nationalen und internationalen Wettkämpfen vertreten. „Dafür bedarf es perfekte Trainingsbedingungen. Und die haben wir hier im Stadion“, sagt Rainer Weichelt. Die Arbeiten werden von der für Kunstrasen und Kunststoffbelag bekannten Firma Polytan aus Halle und vom Büro Ulenberg Illgas, sowie dem städtischen Ingenieuramt begleitet. Alfred Ulenberg: „Die Erneuerung ist erforderlich, da der Belag bereits 25 Jahre alt und stark abgenutzt ist. Bei den Arbeiten werden die abgelösten Kunststoffteile entfernt und vorhandene Unebenheiten im Kunststoff beseitigt. Im Anschluss werden ein neuer, roter Belag und die neuen Markierungslinien aufgebracht. Auf die Frage, ob der neue Belag schneller sei, wollte niemand so recht antworten. Das liegt wohl eher am Sportler als am Belag der Laufbahn. gj

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