Foto: Gundis Jansen-Garz

Für mehr Klimaschutz

Schermbeck erstellt ein Klimaschutzkonzept und braucht dazu die Mithilfe der Bevölkerung

Schermbeck - Das erste öffentliche Treffen zur Vorstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Schermbeck kam bei den Schermbeckern wohl nicht ganz so gut an. So fanden nur rund 30 Besucher den Weg ins Rathaus, um sich von den Verantwortlichen aus Verwaltung und des Fraunhofer Institutes, das mit der Planung beauftragt wurde, den bisherigen Stand des Konzeptes erläutern zu lassen.

Zunächst einmal verwiesen Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter und Friedhelm Koch vom Wirtschaftsförderungsamt auf die bisherigen Maßnahmen, die in Schermbeck zum Klimaschutz beitragen können. Dazu gehören sowohl das Modellprojekt Dreifachturnhalle als auch weitere Projekte, die mit Mitteln aus dem so genannten Konjunkturpaket II gefördert wurden. Dr. Ing. Hartmut Pflaum und Boris Dresen von der „Fraunhofer Umsicht“ stellten die Projektinhalte des Klimaschutzkonzeptes vor. Dieses Konzept ist zunächst einmal eine Analyse des Ist-Zustandes, ein Standortprofil der Gemeinde Schermbeck. So gehen die Planer beispielsweise davon aus, dass Schermbecks Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren um 2,5 Prozent zurückgehen wird. Derzeit werden Daten zum Energieverbrauch und zur Produktion erneuerbarer Energien aufbereitet. Ob das eher im Ausbau der Windkraft, der Sonnen- oder Bioenergie sein wird, soll noch ausgearbeitet werden. Zum weiteren Vorgehen wird es zwei Workshops geben, an denen sich die Schermbecker beteiligen können. GJ

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