Fairer Handel am Vestischen

Schüler, Lehrer und Eltern informieren sich über den Fairen Handel, planen eine Schülerfirma „Weltladen“ und verkaufen demnächst Fairtrade-Produkte

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Die Schülervertretung des Vestischen Gymnasiums lernte den Fairen Handel kennen und verkauft demnächst die Produkte an der Schule.

Anhand einer eigenen Firma Handelsstrukturen und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erfahren, ist das Ziel von Schülerfirmen. Diese können themenübergreifend zu verschiedenen Schwerpunkten an Schulen eingerichtet werden. Auf Initiative der SV-Lehrer Anna Berka und Marcin Morawski haben sich die Schülervertretung (SV) und die Politikgruppe des Vestischen Gymnasiums Kirchhellen mit dem Thema "Fairer Handel" auseinandergesetzt.

Jahrgangsübergreifend wurde nun ein Workshop durchgeführt, bei dem Hendrik Meisel vom Eine- Welt-Netz NRW die Hintergründe des Fairen Handels am Beispiel von Kakao und Schokolade erläuterte. Selbstverständlich konnten sich die Schülerinnen und Schüler vom Geschmack der fair gehandelten Schokoladen überzeugen und den Weg der Kakaobohne vom Erzeuger in Ghana, Peru oder der Elfenbeinküste bis hin zur fertigen Schokolade im Supermarkt nachverfolgen. Ebenso lernten sie viel über die ungerechte Bezahlung der Kakaobauern und ausbeuterischer Kinderarbeit auf Kakaoplantagen. Den Weltladen an der St. Johannes-Kirche in Kirchhellen kennen nur einige der Teilnehmer des Workshops. Doch einmal auf den Geschmack gekommen, kann sich das ja noch ändern. Auf jeden Fall wird jetzt ein Fairtrade- Stand, an dem die Produkte verkauft werden, initiiert.

Premiere könnte das Schulfest am 16. Juli sein. Danach soll in der Cafeteria fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden. Die Schülerfirma „Weltladen“ wird gleichzeitig vorbereitet. „Das braucht etwas Vorlaufzeit, aber wir werden uns auf jeden Fall damit auseinandersetzen“, sagt Marcin Morawski. gj

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