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80 Jahre Stremmer Sand aus Kirchhellen

Die Stremmer Sand + Kies GmbH feiert ein rundes Jubiläum – Seit 1938 wird der Sand aus der Kirchheller Heide gewonnen

Kirchhellen - Bereits seit 80 Jahren fördert die Firma Stremmer Sand und Kies in der Kirchheller Heide. Ein Grund mehr einmal einen genauen Blick auf das Kirchhellener Familienunternehmen zu werfen. Wir haben mit den Geschäftsführern Heinz und Lars Fiele auf die Unternehmensgeschichte geblickt.

Im Juli lud die Firma Stremmer Mitarbeiter, Freunde und Geschäftspartner aus der Bau-, Logistik- und Reitsportbranche ein, um gemeinsam das runde Jubiläum zu feiern. 80 Jahre agiert das Unternehmen bereits in Kirchhellen und ist seit der Gründung kontinuierlich gewachsen. Rund 150 Gäste folgten der Einladung, um dem Familienunternehmen zu gratulieren. Neben Bottrops Bürgermeister Klaus Strehl waren auch Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen und Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder unter den Gratulanten.
 

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Raimo Benger, Hauptgeschäftsführer des vero – Verband der Bau- und Rohstoffindustrie, Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes NRW und Lars Fiele, Geschäftsführer der Stremmer Sand + Kies (v.L.) bei der Jubiläumsfeier.{{BR}

Unternehmensgeschichte

Angefangen hat alles im Jahr 1938, als Franz Stremmer das Kirchhellener Unternehmen gründete. Als Einmannbetrieb führte er eine kleine Sandgrube in der Kirchheller Heide. Doch das sollte sich mit der Zeit ändern.

„Als ich Anfang der 1980er Jahre in den Betrieb einstieg waren es dann schon etwa zehn Mitarbeiter“, erinnert sich Geschäftsführer Heinz Fiele. Seine Frau Medi ist die Tochter des Gründungsvaters Franz Stremmer. Insbesondere in den vergangenen 30 Jahren wuchs das Unternehmen unter der Leitung von Manfred Stremmer und Heinz Fiele stetig. „Heute haben wir ein etwa 50 Mitarbeiter starkes Team“, sagt Heinz Fiele.

2013 stieg dann auch die dritte Generation ins Familienunternehmen ein und seit dem Ausscheiden der Familie Stremmer aus dem Unternehmen im letzten Jahr, leitet Lars Fiele, gemeinsam mit seinem Vater, als Geschäftsführer den Betrieb.

Verschiedene Geschäftsfelder


Neben Sand und Kies in verschiedenen Körnungs- und Qualitätsstufen bietet das Unternehmen eine Vielzahl an Materialien für individuelle Einsatzbereiche an. Sämtliche Schüttgüter für den Straßen-, Tief-, Hoch-, oder Garten- und Landschaftsbau werden mit dem eigenen Fuhrpark ausgeliefert. „Neben unserem Abbau, dem Transport von eigenen sowie externen Produkten und dem Baustoffhandel beschäftigen wir uns zudem mit der umweltfreundlichen Verfüllung eigener und fremder Abgrabungsflächen mit dem Ziel der Renaturierung“, erklärt Geschäftsführer Lars Fiele die umfangreichen Aufgabenbereiche des Unternehmens. Derzeit hat der Betrieb zwei eigene Abbaufelder in der Kirchheller Heide. „Die Ressourcen sind noch nicht ausgeschöpft. Auch in Zukunft können wir hier weiter agieren“, bekräftigt Heinz Fiele.

Ein besonderer Reitsand


Ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmenshistorie war die Entdeckung des Kirchhellener Sandes für den Reitsport. Mitte der 1980er Jahre wurden erstmals regionale Reitanlagen auf den speziellen Sand aufmerksam. Heutzutage überzeugt der Kirchhellener Sand namens stresan® als hochwertiger Reitboden Reiter über die Landesgrenzen hinaus. Seine besondere Kornform und seine spezielle Sieblinie machen ihn für den Einsatz im Reitsport einzigartig. Der Quarzsand stresan® wird zudem nicht nur auf Reitanlagen in Europa verwendet, sondern ebenso auf namhaften Reitsport-Events wie den Bundeschampionaten in Warendorf, der EQUITANA oder dem Signal Iduna Cup. kb

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