Gladbeck
Foto: Stadt Gladbeck

Bürgermeisterin diskutiert über Hitzeschutzmaßnahmen

Dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) kann die Stadt ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel erstellen

Gladbeck -

Der Klimawandel macht auch vor Gladbeck nicht Halt. Den Auswirkungen steigender Temperaturen muss zwangsläufig auch im Alltag begegnet werden – deshalb arbeitet die Stadt bereits an unterschiedlichen Maßnahmen. Dabei sollen auch die Gladbecker mit ihren Ideen und Vorschlägen eingebunden werden. Deshalb lud Bürgermeisterin Bettina Weist zunächst Vertreter des Seniorenbeirates und des Behindertenbeirates zu einem Gespräch ein. Jürgen Harks von der Umweltabteilung sowie Thomas Andres und Reingard Ruch vom Amt für Soziales und Wohnen komplettierten die im Fritz-Lange-Haus tagende Gesprächsrunde.

Zunächst führte Jürgen Harks in das Thema ein, indem er die klimatischen Veränderungen, die bereits jetzt deutlich zu spüren sind, sowie die absehbare Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten aufzeigte. Sein Fazit: „Unsere Stadt erwärmt sich immer mehr, die Anzahl der Hitzetage und die damit verbundenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden ansteigen.“

Lebhafte  Diskussion

Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die viele Aspekte beleuchtete und erste Ideen hervorbrachte. Auch wenn vor dem Hintergrund des demografischen Wandels die sogenannten vulnerablen Gruppen, zum Beispiel alte und kranke Menschen, besonders in den Blick genommen werden sollten, konnte Bürgermeisterin Bettina Weist zusammenfassend feststellen: „Vieles, was wir für Ältere und Menschen mit Handicap tun können, kommt letztendlich allen Gladbecker:innen zugute. Deshalb bin ich sehr dankbar für diesen interessanten und ergebnisorientierten Austausch.“

Fördermaßnahme

Dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) kann die Stadt Gladbeck ab Herbst ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel erstellen, aus dem sich konkrete Handlungsstrategien ergeben werden. „Sicherlich wird es noch einige Zeit dauern, bis das Konzept erstellt und umgesetzt wird. Als erste Sofortmaßnahme haben wir aber im Fritz Lange-Haus und im Amt für Soziales und Wohnen an der Wilhelmstraße 8 bereits zwei Wasserspender aufgestellt, an denen sich unsere Besucher erfrischen können,“ ergänzten Reingard Ruch und Thomas Andres.

Quelle: Stadt Gladbeck

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