Während viele Kinder und Jugendliche die Sommerferien genießen, wird in Kirchhellen kräftig gebaut. Es laufen zahlreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten. Besonders sichtbar sind die Arbeiten am neuen Nebenstandort der Sekundarschule Kirchhellen und an der Feuer- und Rettungswache 2.
Der Technische Beigeordnete der Stadt Bottrop, Klaus Müller, hat sich bei einem Rundgang über den Stand verschiedener Bauprojekte informiert. Dabei besuchte er auch die Baustellen in Kirchhellen und ließ sich die nächsten Schritte erläutern.
Fortschritt „Am Tollstock“
Am Tollstock entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Bolzplatzes südlich der Bezirkssportanlage ein neuer Teil- beziehungsweise Nebenstandort der Sekundarschule Kirchhellen. Die Stadt setzt das Vorhaben mit Containern in zwei Bauabschnitten um.
Zum Start des neuen Schuljahres sollen dort zunächst vier Klassenräume, drei Fachräume, ein Lehrerzimmer und Räume für die Mittagsverpflegung zur Verfügung stehen. Im zweiten Bauabschnitt kommen vier weitere Klassenräume hinzu.
Auch auf dem Außengelände hat sich bereits einiges getan: Ein Schulhof ist angelegt, erste Spielgeräte sind installiert. Damit soll am neuen Standort kurzfristig zusätzliche Kapazität für die Sekundarschule geschaffen werden.
Der Nebenstandort ist Teil eines größeren Programms, mit dem die Stadt auf den steigenden Raumbedarf an ihren Schulen reagiert. Auch an anderen Bottroper Schulen werden derzeit Containerlösungen geschaffen. So wurden etwa für die Gustav-Heinemann-Realschule und die Marie-Curie-Realschule Interimsbauten errichtet. Die Containeranlagen sollen nach den Sommerferien genutzt werden.
Feuerwehrrohbau fast fertig
Deutliche Fortschritte gibt es auch bei der neuen Feuer- und Rettungswache 2 in Kirchhellen. Der Rohbau ist nahezu abgeschlossen, gleichzeitig haben die Klinkerarbeiten begonnen. Nach Angaben der Stadt liegt das Projekt damit im vorgesehenen Zeitplan. Im Herbst sollen voraussichtlich die Arbeiten am Innenausbau beginnen.
Die Fertigstellung der neuen Wache ist für Februar 2028 vorgesehen. Die beiden Hauptgebäude werden bis zu zwei Geschosse haben und rund neun Meter hoch sein. Der geplante Übungsturm erreicht eine Höhe von etwa 15 Metern.
Nördlich des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr entstehen insgesamt 44 Stellplätze. Eine 4,50 Meter hohe Lärmschutzwand soll die angrenzende Wohnbebauung abschirmen.
Auch rund um das Gelände sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die Zufahrt am Knotenpunkt Rentforter Straße/In der Koppel sowie die Alarmausfahrt zur Rentforter Straße sind weitestgehend fertiggestellt. Die größten Verkehrsbeeinträchtigungen in diesem Bereich sind damit vorüber.