Gladbeck
Foto: Stadt Gladbeck

Gladbeck entwickelt Zukunftsforum für „Gladbeck 2035“ weiter

Zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die aktive Beteiligung der Teilnehmenden - Gewünscht wird ein arbeitsfähiges, repräsentatives Gremium

Gladbeck -

Mit einer Veranstaltung im Ratssaal des Alten Rathauses hat die Stadt Gladbeck einen wichtigen Schritt zur weiteren Ausgestaltung ihrer Zukunftsstrategie „Gladbeck 2035“ gemacht. Insgesamt 34 engagierte Bürger beteiligten sich aktiv und brachten ihre Perspektiven und Erwartungen ein.

Im Mittelpunkt stand die Vorstellung eines neuen, dauerhaft angelegten
Bürgergremiums – des sogenannten Zukunftsforums. Dieses soll künftig eine
beratende Funktion bei der Umsetzung der Zukunftsstrategie einnehmen und neue Impulse
aus der Stadtgesellschaft setzen sowie Empfehlungen an Politik und Verwaltung formulieren.
Ziel ist es, gesellschaftliche Perspektiven zu bündeln, frühzeitig Rückmeldungen zu Projekten
einzuholen und konkrete Miniprojekte zu entwickeln und umzusetzen.

Kontinuierliche Mitwirkung

Bürgermeisterin Bettina Weist eröffnete die Veranstaltung und würdigte ausdrücklich das
Engagement der Teilnehmenden im bisherigen Leitbildprozess. Sie betonte die
Ernsthaftigkeit der Beteiligung sowie die Bedeutung einer kontinuierlichen Mitwirkung für die
zukünftige Stadtentwicklung. „Gladbeck verfügt bereits über vielfältige
Beteiligungsmöglichkeiten und eine lebendige Kultur des bürgerschaftlichen Engagements.
Mit dem Zukunftsforum gehen wir nun einen Schritt weiter: Wir schaffen einen verlässlichen
Rahmen, in dem die vielen unterschiedliche Perspektiven in unserer Stadt zusammengeführt
und kontinuierlich in die Stadtentwicklung eingebracht werden können“, so die
Bürgermeisterin.

In einer kurzen Präsentation wurde transparent dargestellt, welche Schritte seit dem
Leitbildprozess erfolgt sind. Im Anschluss folgte der Ausblick auf das geplante
Zukunftsforum: Vorgestellt wurden Ziele, Aufgaben, Arbeitsweise sowie die
Mitmachmöglichkeiten für die interessierten Besucher der Veranstaltung.

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die aktive Beteiligung der Teilnehmenden. In
Kleingruppen diskutierten sie unter anderem, welche Aufgaben das neue Gremium unbedingt
erfüllen muss, welche Grenzen es braucht und welche Arbeitsweisen Vertrauen schaffen.
Zudem konnten die Teilnehmenden priorisieren, in welchen Themenfeldern Beteiligung
künftig besonders wichtig ist. Dabei wurden insbesondere die Themen Straßenbau und
Stadtgrün, Stadtplanung, Bildung und Erziehung, Kultur sowie Sicherheit als besonders
relevant hervorgehoben.

Konstruktiver und intensiver Austausch

Die Arbeitsphase war von einem sehr konstruktiven und intensiven Austausch geprägt. Erste
gemeinsame Rahmenbedingungen für die Ausgestaltung des Zukunftsforums konnten dabei
bereits geklärt werden. 14 Teilnehmende von 20 bis 70 Jahren haben sich darüber hinaus
direkt zu einer verbindlichen Weiterarbeit verabredet. Weitere Interessierte werden sich in
den nächsten Tagen zurückmelden, damit das Zukunftsforum im Juli seine Arbeit aufnehmen
kann.

Deutlich wurde dabei auch ein gemeinsames Grundverständnis: Das Zukunftsforum soll kein
Ort parteipolitischer Auseinandersetzungen oder einzelner Interessen sein. Stattdessen
wünschen sich die Beteiligten ein Gremium, das sich der Sache verpflichtet fühlt,
unterschiedliche Perspektiven sachlich bündelt und auf dieser Grundlage gemeinsame
Empfehlungen erarbeitet.

Transparenter Arbeitsweise und sichtbarer Wirkung

Die Ergebnisse zeigen insgesamt: Gewünscht wird ein arbeitsfähiges, repräsentatives
Gremium mit klar definierten Themen, transparenter Arbeitsweise und sichtbarer Wirkung.
Das Zukunftsforum soll ausdrücklich kein Entscheidungsorgan sein, sondern Empfehlungen
erarbeiten. Die Entscheidungshoheit verbleibt bei den gewählten Gremien. Gleichzeitig
verpflichtet sich die Stadt, die erarbeiteten Empfehlungen transparent zu prüfen und dazu
Stellung zu nehmen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden zentrale Kernaussagen zusammengefasst und ein
verbindlicher Ausblick gegeben: Die Veranstaltung wurde insgesamt als sehr gelungen
bewertet. Die eingebrachten Impulse werden in die weitere Ausgestaltung des
Zukunftsforums einfließen. Mit dem Zukunftsforum setzt Gladbeck ein klares Zeichen für
mehr Beteiligung, Transparenz und gemeinschaftliche Stadtentwicklung auf dem Weg zu
„Gladbeck 2035“.

Quelle: Stadt Gladbeck

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