Gladbeck
Bürgermeisterin Bettina Weist und Ministerin Josefine Paul bei ihrem Rundgang durch die ZUE im Gespräch mit DRK-Einrichtungsleitung Kai-Joachim Rose und Umfeldmanager Johannes PelzFoto: Stadt Gladbeck

Ministerin Paul besucht künftige ZUE in Gladbeck

Beim gemeinsamen Termin betonten Stadt und Land die gute und enge Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projektes

Gladbeck -

Ministerin zu Gast in Gladbeck: Gemeinsam besuchten Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW, und Bürgermeisterin Bettina Weist die künftige Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes mit 155 Plätzen am Festplatz, die ab Anfang März bezogen werden soll.

Bei dem gemeinsamen Termin betonten Stadt und Land die gute und enge Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projektes und sehen der Eröffnung Anfang März positiv entgegen. Dazu Bürgermeisterin Bettina Weist: „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten haben Stadt und Land sich angenähert und haben nun mit dieser Einrichtung – und perspektivisch einer weiteren gleichgroßen – einen guten Weg gefunden, der die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt. Hier bin ich froh, dass wir letztlich in einen konstruktiven Dialog getreten sind, denn eines ist klar: Die Herausforderungen, die die weltweiten Krisen mit Blick auf Flucht und Vertreibung mit sich bringen, können wir nur gemeinsam lösen. Ich habe immer betont: Wir stehen zu unserer Willkommenskultur und sehen uns als Kommune in der Verantwortung, Menschen in Not zu helfen, die unsere Unterstützung benötigen! Gladbeck stellt sich dieser fordernden Aufgabe, will ein sicherer Hafen für Geflüchtete sein.“

Dank an die Stadt Gladbeck

Auch Ministerin Josefine Paul lobte die gute und enge Kooperation im Rahmen des Einrichtungsbesuchs und dass „im partnerschaftlichen Zusammenspiel“ in Gladbeck eine gute gemeinsame Lösung gefunden wurde. Das Land arbeite intensiv daran, in Kooperation mit den Kommunen das Landessystem weiter auszubauen. Dieser Verantwortung können Land und Städte nur im engen Miteinander gerecht werden, schließlich sind Landeseinrichtungen immer in den Städten angesiedelt. Einig waren sich Ministerin und Bürgermeisterin auch, dass Bürgerinnen und Bürger vor Ort auf diesem Weg mitgenommen werden. Ein erster Schritt war bereits mit der Informationsveranstaltung in der Waldorfschule erfolgt, auch der Umfeldmanager der Einrichtung hat bereits seinen Dienst aufgenommen. Im Rahmen des Besuchs hat sich Ministerin Paul im Alten Rathaus auch in das Goldene Buch der Stadt Gladbeck eingetragen: „Ich danke der Stadt Gladbeck und ihren Bürgerinnen und Bürgern für
das Engagement und die große Kooperationsbereitschaft bei unserer gemeinsamen Verantwortung für Menschen, die bei uns Schutz und Zuflucht vor Krieg, Verfolgung und Gewalt suchen,“ steht nun dort geschrieben.

Quelle: Stadt Gladbeck

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