Die Sieger des ersten Gartenwettbewerbes in Gladbeck stehen fest.
Foto: Stadt Gladbeck

Naturnahe Gärten in Gladbeck werden prämiert

Drei Gladbecker überzeugten die Jury beim ersten Gartenwettbewerb – Eine Fortsetzung soll 2021 folgen

„Private Gärten sind mit Blick auf die ökologische Vielfalt und das Mikroklima einer Stadt von großer Bedeutung. Es zeigt sich, dass viele Gladbecker Gartenbesitzer die Natur bewusst wahrnehmen und mit ihren Gärten die Artenvielfalt unterstützen und somit aktiv dem Insektensterben entgegenwirken. Sie stellen ihr von Menschen geschaffenes Biotop der Natur zur Verfügung und integrieren gekonnt die menschlichen Bedürfnisse“, lobt Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer.

Gladbecks beste Gärten

Nina Spitzenberger hat einen naturnahen Kinderspielplatz in ihrem Garten, Holger Kaiser einen natürlichen Schwimmteich und Barbara Nilolayzik zeigt, dass auch in einem Kleingarten eine naturnahe Bewirtschaftung möglich ist. Aus diesen Gründen hat die Jury des ersten Gladbecker Gartenwettwerbs unter Vorsitz von Dr. Volker Kreuzer eben diese drei Gärten zu den Siegern in diesem Jahr gekürt. Für ihre Teilnahme erhielten die drei einen dekorativen Holzpokal, einen Restaurant-Gutschein sowie – passend zum Thema – einen Gutschein für einen Shoppingbummel im Garten-Center.

Auch die vier folgend platzierten Gartenbesitzerinnen und -besitzer erhielten einen Restaurant-Gutschein. „Damit werden nun mehr Gärten ausgezeichnet als anfangs vorgesehen, aber das haben sich die Teilnehmenden auch redlich verdient“, betont der Jury-Vorsitzende.

30 ganz unterschiedliche Gärten

Und ebenso viele Bewerbungen gingen auch bei der Umweltabteilung im Rathaus ein. Anhand bestimmter Kriterien wurden dann von der Jury, die sich sowohl aus Teams der Stadtverwaltung wie auch dem Zentralen Betriebshof Gladbeck (ZBG) zusammensetzte, die Gärten bewertet. „Die Auswahl der Gärten gestaltete sich sehr schwierig, da alle Gärten naturnahe Aspekte mit ökologisch wertvollen Elementen besaßen“, berichtet Dr. Volker Kreuzer. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen konnte sich die Jury nicht auf einen Garten einigen. Am Ende wurde so eben nicht nur ein erster Platz gekürt, sondern direkt drei Sieger auserkoren.

Zusätzlich bedanken sich die Stadt Gladbeck und der ZBG bei den 30 Teilnehmenden mit einer Urkunde, einem wiederverwendbaren und nachhaltigen Obstnetz sowie einem Gutschein über einen Baumgießbeutel für die trockene Jahreszeit. Wegen der guten Resonanz plant die Stadt Gladbeck, das Format in vergleichbarer Form auch im kommenden Jahr anzubieten.

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