Foto: Julian Schäpertöns

Am Schultenkamp geht es voran

Die Erschließung des dritten Bauabschnitts am Schultenkamp hat begonnen – Mehr als 100 Wohneinheiten entstehen in den nächsten vier Jahren

Kirchhellen - Es ist das größte Bauprojekt in Bottrop und Umgebung. Seit 2004 wird an dem Wohngebiet Schultenkamp in Kirchhellen gearbeitet. Nachdem Ende vergangenen Jahres der zweite Bauabschnitt fertig gestellt wurde, hat nun die Erschließung des dritten Teils begonnen. Doch bis alles einmal fertig ist, werden noch viele Jahre ins Land ziehen.

Seit Jahren drehen sich die Kräne auf dem Gebiet zwischen Hackfurthstraße, Rentforter Straße und Dorfheide. Was auf der 220.000 Quadratmeter großen Fläche seit 2004 passiert, ist in der Region einmalig. „Der Schultenkamp unterscheidet sich von allen Baugebieten im Umkreis, die ich kenne“, sagt Volker Haas, Geschäftsführer des federführenden Planungsbüros Haas & Höing. Wenn alles einmal fertig ist, was laut Haas in etwa 15 Jahren soweit sein könnte, werden mehr als 1.500 Menschen am Schultenkamp leben. Insgesamt wird das Neubaugebiet aus 480 Wohneinheiten bestehen, davon überwiegend Einfamilienhäuser. Ein Investitionsvolumen von 75 Millionen Euro stecken in dem Neubaugebiet. Fünf Bauabschnitte sind geplant.
 

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Foto: aureus GmbH

Nachdem der zweite Bauabschnitt Ende 2017 fertig gestellt wurde, beginnt nun die Erschließung des dritten Abschnitts. Das bedeutet, es werden erst einmal die Straßen gebaut, Leitungen und die Kanalisation verlegt. Auch der verlängerte Kirch­hellener Ring, der an die Rentforter Straße angeschlossen werden soll, führt durch diesen Abschnitt. Diese Arbeiten sollen im Laufe des Jahres erledigt sein, dann können neue Häuser gebaut werden. 100 moderne Wohneinheiten sollen hier entstehen. „Die Nachfrage ist groß. Einige Häuser sind schon verkauft“, weiß Andreas Bucksteeg, Leiter des Immobilien Centers der Sparkasse Bottrop. Neben den Einfamilienhäusern werden auch wieder Mehrfamilienhäuser mit vielen Eigentumswohnungen entstehen.

Das Wohngebiet ist beliebt bei zukünftigen Eigen­heimbesitzern. „Die Lage hier in Kirchhellen ist auch für viele Menschen von außerhalb sehr attraktiv“, erzählt Volker Haas. „Man wohnt ländlich, kann jedoch große Städte wie Essen schnell erreichen.“ Ein anderer Faktor sind sicherlich die vielen parkähnlichen Grünflächen im Wohngebiet. Spielplätze, Fahr­radwege und kleine Oasen zur Erholung sind in der Bebauung integriert. Vor allem für Familien mit Kindern bietet das viele Vorteile.

Doch das Baugebiet wartet noch mit anderen Besonderheiten auf. So gibt es zum Beispiel auch mehrere naturbelassene Regenrückhaltebecken, die das Wasser in den Schölsbach ableiten, der sich durch das Wohngebiet schlängelt. Die Häuser sind fast alle Richtung Süd-West ausgerichtet und die Straßen relativ eng gehalten, damit Autos langsam fahren. „Außerdem haben wir uns bewusst für verschiedene Haustypen im Gebiet entschieden. Jeder Hausbesitzer soll schließlich selbst entscheiden, wie sein Haus aussehen soll“, erzählt Volker Haas. Umweltgerechtes und modernes Wohnen wird hier groß geschrieben. Ob Reihenhäuser, Doppelhaushälften oder freistehende Einfamilienhäuser: Der Traum vom Eigenheim kann am Schultenkamp wahr werden. Eine weitere Besonderheit ist die innovative Energieversorgung durch Erdwärme. „Wir wollen, dass die Leute sich bei uns  wohl fühlen. Darum machen wir das alles.“ js

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