Foto: Julian Schäpertöns

Endspurt für das Abrahamhaus in Schermbeck

Abrahamhaus feiert Richtfest – Fertigstellung rückt in greifbare Nähe

Schermbeck - Nach langer Wartezeit auf die Baugenehmigung sind nun die Arbeiten im Abrahamhaus seit ungefähr neun Monaten im vollen Gange und neigen sich langsam dem Ende zu. In den nächsten Wochen wird der Innenausbau fortgesetzt. Die Fassade ist dicht, Fenster werden eingesetzt und Malerarbeiten verrichtet. Bis zum 31. Dezember 2018 muss das Projekt abgeschlossen sein.
 

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Bürgermeister Mike Rexforth (l.) und Architekt Johannes Brilo.
Foto: Julian Schäpertöns

Über das Sonderprogramm des Landes NRW „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ wurde es möglich, das Projekt zu verwirklichen. Es ist gelungen aus dem Förderbetrag des Landes NRW 960.000 Euro zu gewinnen. Da die Gesamtkosten 1,2 Millionen Euro betragen sollten, musste erst die Restfinanzierung gesichert werden. Den 20-prozentigen Eigenanteil übernahm der SV Schermbeck durch Geldleistungen in Höhe von 120.000 Euro. Deadline zur Fertigstellung des Projekts ist Ende des Jahres. „Der Idee für den Namen stammt aus der Bibel. Abraham hat damals alle Religionen vereint.

Das wollen wir auch in unserem Haus so“, erklärt Michael Steinrötter, Vorsitzender der Fußballabteilung des SV Schermbeck. In dem neuen Begegnungszentrum steht soziale Integration im Mittelpunkt. Alte, aber auch neue Mitglieder, sind herzlich willkommen.
Im Erdgeschoss wird es sechs neue Kabinen, einen Materialraum und eine Traktoreinfahrt geben. Im ersten Obergeschoss werden sich eine Cafeteria mit Außenbereich sowie ein Kühl- und Presseraum befinden. Die Toiletten sind mit dem Fahrstuhl erreichbar. Außerdem werden zwei große Schulungsräume eingerichtet, in denen Integrations- und Sprachkurse stattfinden sollen. Im zweiten Obergeschoss wird ein Geschäftsführerzimmer und ein Fitnessraum entstehen.

Trotz knapper Verfügbarkeit der Handwerker und mancher Hindernisse, wie nicht gelieferte Betonbestellungen auf Grund von wochenlanger Hitze, macht das Haus sichtbare Fortschritte. „Wir haben viele ehrenamtliche Helfer. Außerdem unterstützen uns einige Schermbecker Unternehmen wie zum Beispiel die Hülsdünker Elektroanlagen GmbH, Heizung Sanitär Beck und die Schreinerei Grewing“, sagt Michael Steinrötter. Johannes Brilo und Michael Steinrötter hoffen, das Projekt Ende November fertigzustellen. 2019 ist die große Einweihungsfeier geplant.

Des Weiteren soll der alte Kabinentrakt abgerissen und durch eine kleine Bewegungs-Sporthalle ersetzt werden. Die Stahlkonstruktion soll im November stehen. ks

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