Kirchhellen
Pater Francis da Cunha (links) und Hildegard Kückelmann vom Jugend-Kloster Kirchhellen haben sich mit anderen Gemeinschaften über seelsorgliche Projekte ausgetauscht.Foto: Ann-Christin Ladermann
Pater Francis da Cunha (links) und Hildegard Kückelmann vom Jugend-Kloster Kirchhellen haben sich mit anderen Gemeinschaften über seelsorgliche Projekte ausgetauscht.Foto: Ann-Christin Ladermann

Jugend-Kloster inspiriert als „Leuchtturmprojekt“ die Ordensgemeinschaft

Seelsorgliche Initiativen in der Ordenslandschaft, die über die Region hinausstrahlen und die Gemeinden bereichern; das sind laut Ordensreferentin Birgit Klöckner Leuchttürme

Kirchhellen -

Kürzlich fand die Delegiertenversammlung der Ordensgemeinschaft und Säkularinstitute im Bistum Münster statt. Pater Francis da Cunha vom Kirchhellener Kloster ist Mitglied im Ordensrat. Gemeinsam mit seiner Kollegin und Ökonomin Hildegard Kückelmann wurde die Arbeit am Jugend-Kloster vorgestellt. „Birgit Klöckner war vor einiger Zeit zu Besuch bei uns und sehr angetan“, erinnert sich Kückelmann, woraufhin sie der Einladung folgte und mit den anderen Teilnehmern in den Austausch trat.

„Bei uns kann man Kirche anders erleben“

Das Jugend-Kloster in Kirchhellen gibt einer international ausgerichteten Gemeinschaft eine Heimat. Frauen und Männer leben mit den Ordensleuten zusammen. Sie gestalten Kinder-  und Jugendarbeit, bieten rund um die Uhr außerordentliche Seelsorge an, bilden benachteiligte Menschen aus und kümmern sich um Flüchtlinge. „Bei uns kann man Kirche anders erleben. Hier wird zusammen gelebt und gearbeitet, mitgestaltet und mitengagiert. Laien und Ordensleute leiten gemeinsam das Haus“, ergänzt die Ökonomin.

Kückelmann betont, wie wichtig es ist, von Projekten dieser Art zu erfahren und sich darüber auszutauschen. Alternativen aufzuzeigen. Orte, an denen der Mensch als Mensch gesehen wird. Auch Birgit Klöckner weiß: „Wichtig war und ist allen Beteiligten, Leuchttürme nicht zu übersehen, sondern inmitten von Umbruch und Lichtlosigkeit als Hoffnungszeichen wahrzunehmen. Der Auftrag von Ordensgemeinschaften will auch in einer völlig veränderten und säkularisierten Umgebung gelebt werden.“ Die Orden wollen ihren Weg zwar künftig anders gehen, aber unverändert für Gott und die Menschen.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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