Kirchhellen
Trotz der guten Idee bleibt die Nachfrage gering. Luzia Schäpermeyer hat sich bereit erklärt, Werner Koschinski bei dem Kaffeepott ehrenamtlich zu unterstützen.Foto: aureus GmbH - Aileen Kurkowiak
Trotz der guten Idee bleibt die Nachfrage gering. Luzia Schäpermeyer hat sich bereit erklärt, Werner Koschinski bei dem Kaffeepott ehrenamtlich zu unterstützen.Foto: aureus GmbH - Aileen Kurkowiak

Kaffeepott läuft nur schleppend an

Seit Anfang Oktober findet nun die Neuauflage des Kaffeepotts zum vierten Mal im Pfarrheim der Gemeinde St. Johannes statt - Trotz der guten Idee bleiben die Besucher aktuell noch aus

Kirchhellen -

Das Sozialwerk St. Johannes ist stets auf der Suche nach neuen Ideen für Aktionen und Angebote, die die Gemeinde einbinden und aktiv werden lassen. Das neueste Projekt – die Neuauflage des Kaffeepotts – findet allerdings nicht den erhofften Zuspruch. Das kann mehrere Gründe haben, meint Mitorganisator und Pastoralreferent der Gemeinde Werner Koschinski.

Initiatoren beobachten die Entwicklung

Gemeinsam mit der ehrenamtlichen Helferin Luzia Schäpermeyer wartete der Pastoralreferent am Mittwoch vergebens auf Besucher, die das Angebot zu kostenfreiem Kaffee, Plätzchen, geselligem Beisammensein und gemeinsamen Spielen nutzen wollen. „Einerseits möchten die Menschen nach der Pandemie wieder an sozialen Interaktionen teilhaben, andererseits wird manchen die Summe der Eindrücke dann doch wieder zu viel. Wir haben hier mit dieser Aktion einen Versuchsballon gestartet, um Menschen, die noch nirgends angebunden sind und mit ihren Mitmenschen in Kontakt treten möchten, einen Ort zu geben“, erklärt Werner Koschinski. „Dass wir den Versuch gestartet haben, heißt aber noch lange nicht, dass wir irgendetwas aufzwingen möchten. Gegen Ende des Jahres werden wir reflektieren, ob sich der Kaffeepott überhaupt lohnt und der Bedarf besteht.“ Das Sozialwerk hat stets für neue Ideen und Einfälle für Aktionen und Projekte ein offenes Ohr.

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Aileen Kurkowiak

Aileen Kurkowiak

aileen.kurkowiak@aureus.de

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