Kirchhellen
Das Foto zeigt (v.l.) Bastian Averesch, Ulrich Sabellek, Felix Miermann, Sven Peter und Georg Garz.Foto: VfB Kirchhellen
Das Foto zeigt (v.l.) Bastian Averesch, Ulrich Sabellek, Felix Miermann, Sven Peter und Georg Garz.Foto: VfB Kirchhellen

Neuigkeiten vom VfB Kirchhellen

Vorstandswahlen, Digitalisierung, Ehrenamt und Ehrungen: Die Jahreshauptversammlung war von Erfolg gekrönt

Kirchhellen -

Endlich wieder zusammenkommen. Auch der VfB Kirchhellen konnte nach langer Corona-Zwangspause seine Hauptversammlung im großen Saal des Brauhauses abhalten. Insgesamt seien etwa 90 stimmberechtigte Mitglieder erschienen, die einen neuen Vorstand wählten und die neue Beitragsordnung verabschiedeten.

Einstimmig bestätigt in ihrem Amt wurden Georg Garz als 1. Vorsitzender, Bastian Averesch als Vorstand im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Felix Miermann (Vorstand Finanzen), Sven Peter (Vorstand Sportentwicklung) und Ulrich Sabellek (Vorstand Spielbetrieb).

Schon seit geraumer Zeit ist klar: Der VfB Kirchhellen ist mehr denn je auf die ehrenamtliche Hilfe seiner Mitglieder angewiesen. Georg Garz betonte im Hinblick auf das Leitbild des Vereins: „Der VfB Kirchhellen lebt vor allem durch das Ehrenamt und Engagement seiner Mitglieder. An dieser Stelle sei den Engagierten ehrlich und aufrichtig gedankt. Doch dieser, fast schon in Stein gemeißelte Grundsatz, ist ins Bröckeln geraten.“ Die Corona-Pandemie hat das gut aufgestellte Freiwilligennetzwerk des Vereins geschädigt.

Schon seit Beginn des Jahres läuft verstärkt die Kampagne „Füreinander. Miteinander. Engagiert im Ehrenamt“ in den sozialen Netzwerken und auf der Website des VfB Kirchhellen. Immer wieder wird betont, dass in „allen Bereichen ehrenamtliche Helfer gebraucht werden können“, doch das reiche nicht mehr aus, so der Vorsitzende. Diese Aufrufe würden in der digitalen Anonymität untergehen. Garz wünscht sich ein Helfernetzwerk aus 100 Ehrenamtlichen und appelliert an die Anwesenden: „Wir müssen in allen Bereichen dringend Ehrenamtliche finden!“

Die digitalen Möglichkeiten innerhalb eines Vereins werden vom VfB Kirchhellen bereits reichlich genutzt: Homepage, Soziale Netzwerke, Gruppenchats. Insbesondere die Pandemie hat die Digitalisierung vorangetrieben. Digitalisierung ist wichtig, betont Garz, doch sind es die persönlichen Gespräche, Handschläge, das Miteinander-Anstoßen oder die Begegnungen im Vereinsheim, die wertvoll sind und seit Beginn der Pandemie fehlen. Der Vorstand hofft, durch die Unterstützung der Mitglieder das Vereinsleben wieder mit Leben füllen zu können. Er plädiert für das Motto: „Altes bewahren und Neues wagen.“ Sein Appel hat gesessen, einige Mitglieder trugen sich in die Helferlisten ein.

Vor drei Jahren rief der VfB eine Vision für das Jahr 2024 aus, die den Bau einer zweiten Sporthalle, die Umwandlung von zwei Ascheplätzen hin zu Kunstrasenplätzen und die Aufwertung der Umkleide- und Sozialräume einschließt. Auch wenn es mit dieser Vision langsam vorangeht, wird sich beispielsweise der Bau der neuen Sporthalle am Pinntal verzögern. Denn zuerst muss die Halle an der Neustraße in Bottrop fertig werden. Um in Eigenregie Maßnahmen zur Verwirklichung der Vision einzuleiten, braucht es erst einmal genügend Helfer.

Zurück

Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

Diesen Artikel teilen