Kunstwerke traten eine weite Reise an

Katrin Walther stellt ihre Bilder erstmals in St. Moritz aus

„Ich stehe immer noch unter den Eindrücken dieses großen Projektes“, meint Katrin Walther im Gespräch mit LebensArt. Am 14. Januar eröffnete die Schermbeckerin ihre Ausstellung im Hotel Waldhaus am See in dem Schweizer Kult-Urlaubsort St. Moritz. „Diese Ausstellung ist etwas Besonderes, schon allein, weil sie im Ausland stattfindet“, meint die Künstlerin. Einige Formulare waren nötig, um die Kunstwerke von Schermbeck über die Baseler Grenze zu dem 1.855 Meter hoch gelegenen St. Moritz zu transportieren. „Für meine Kunstwerke war das natürlich eine Herausforderung, denn Holz und Leinwand sind natürliche Stoffe und reagieren auf Temperaturveränderungen und Luftfeuchtigkeit.“ Doch all die Mühe war es wert. „Denn St. Moritz ist ein ganz besonderer Ort, hier ist man dem Himmel ein Stück näher“, so Katrin Walther. Nicht nur die Hotelgäste, auch viele Kunstinteressierte aus dem Umland kamen gerne zu der Vernissage ins Hotel Waldhaus am See, um die farbenfrohen und energiegeladenen Bilder unter dem viel versprechenden Titel „Der Mensch und seine Energien“ zu bestaunen. Bis Ende April werden die Werke der Schermbeckerin noch in St. Moritz zu sehen sein. „Darüber hinaus ist für dieses Jahr eine Ausstellung im Weseler Tannenhäuschen geplant und meine Engelsbilder werden in Trier zu sehen sein.“ Weiterhin liegt der freischaffenden Künstlerin aber besonders der künstlerische Nachwuchs am Herzen. „Bei meinen Mappenkursen habe ich noch einige Plätze frei.“ Dabei betont die Künstlerin immer wieder, dass nicht das Talent, sondern vor allem der Wille für die Ergreifung eines künstlerischen Berufes ausschlaggebend ist. „Zeichnen und malen ist durch Techniken zu erlernen und Kreativität kann schlichtweg gefördert werden", weiß die Künstlerin und rät daher jedem, der zu einem künstlerischen Beruf strebt, seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.[b]gk[/b]
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