Foto: Oliver Mies

Wie hat sich Kirchhellen verändert?

Diese und andere Fragen beantwortet die neue Ausstellung im Heimathaus Kirchhellen

Bottrop - Im Zuge des 100-jährigen Stadtjubiläums präsentiert das Heimathaus Kirchhellen am Wellbraucksweg 2 – 4 zu seinen Öffnungszeiten jeweils sonntags von 12 bis 16 Uhr sowie auf Anfrage seine neue Ausstellung „Kirchhellen – unser Dorf“. Für den Verein für Orts- und Heimatkunde Kirchhellen stellten Peter Pawliczek und Willi Stein das neue Projekt und die Kooperationspartner vor, die ihren ganz persönlichen Blick auf Kirchhellen in Werke gefasst haben.

„100 Jahre Stadt Bottrop 1919 – 2019 – seit 1976 mit Kirchhellen“ steht auf den Plakaten zur Ausstellung und soll in erster Linie ausdrücken, dass Kirchhellen den 100. Geburtstag der Stadt Bottrop mitfeiert, in diesem Zusammenhang aber erst einmal auf die Veränderungen innerhalb der vergangenen 43 Jahre gemeinsamer Stadtgeschichte in Kirchhellen blickt. „Als Verein für Orts- und Heimatkunde haben wir unter anderem mit den Ortspaten von Natürlich Kirchhellen auf die Entwicklung der Ortsteile Kirchhellens geschaut“, erklärt Peter Pawliczek und führt dazu Beispiele wie die Autobahn 31, den Heidesee und den Movie Park an. Für den Verein war Willi Stein auf Motivsuche. Die Ergebnisse dieser Suche sind auch Bestandteil der Ausstellung, die sonntäglich von den Ehrenamtlichen und den Ortspaten begleitet wird.

Informationen zur Bevölkerungsentwicklung, Bilder der baulichen Entwicklung und Luftbilder, die die Veränderungen Kirchhellens dokumentieren, sind ebenso zu sehen, wie besondere Kunstwerke, die die Schülerinnen und Schüler des Vestischen Gymnasiums zum 100-jährigen Stadtjubiläum mit Kirchhellener Motiven geschaffen haben. Als junge Partner der Ausstellung haben sie Linoldrucke von typischen Kirchhellener Motiven angefertigt. Dabei sind viele individuelle Werke entstanden, die während der Ausstellung auch käuflich erworben werden können.

Das Schulprojekt wurde von Schule und Förderverein ermöglicht und im Rahmen des Unterrichts von Kunstlehrerin Friederike Hohenhaus koordiniert und begleitet. Auch Schulleiter Matthias Plaputta sieht als Kunstfreund die Arbeiten seiner Schüler sehr positiv: „In dem Drei-Monats-Projekt haben sich alle Schülerinnen und Schüler sehr engagiert und viele besondere und schöne Unikate geschaffen.“ Rund 50 verschiedene Motive stehen zur Auswahl.

Bis zum 30. Juni können Interessierte die Ausstellung an den Sonn­tagen besuchen oder aber im Vorfeld für Gruppenbesuche Termine mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde abstimmen. Kontakttelefonnummer ist die (02045) 6267. om

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