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Wenn die Beine schwer werden

Schwere Beine, Venenerkrankungen und Krampfadern sind ein weitverbreitetes Problem – Das können Sie tun

Man könnte meinen, dass vor allem Frauen betroffen sind, doch auch viele Männer leiden darunter: geschwächte Venen, die unbehandelt schwere Erkrankungen nach sich ziehen können. Sollten sie schmerzhafte Symptome feststellen, muss unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden. Neben den klassischen Therapiemethoden können außerdem pflanzliche Mittel lindernd wirken.

Meist entdecken Patienten zunächst optische Veränderungen an den Beinen, wie zum Beispiel Adern, die plötzlich sichtbar werden. Schimmern kleine Äderchen rot hervor, handelt es sich meist um Besenreiser, die zwar unschön aussehen, aber keine gesundheitlichen Einschränkungen nach sich ziehen. Lymphabflussstörungen sind in der Regel genetisch bedingt. Sie können durch bestimmte Faktoren positiv oder negativ beeinflusst werden: Wer viel sitzt oder steht, während einer Schwangerschaft und Geburt, wenn es an Bewegung und gesunder Ernährung fehlt, geht das zu Lasten der Venen. Symptome sind bereits sichtbare Krampfadern, schwere, müde oder geschwollene Beine, Juckreiz im Bereich der Krampfadern beziehungsweise im Knöchelbereich und bräunliche Hautverfärbungen.

Klassische Behandlungsmethoden

Der Besuch beim Allgemeinmediziner, Phlebologen oder Lymphologen ist bei ersten Symptomen unerlässlich. Grundsätzlich ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner bei auftretenden Beschwerden oder Auffälligkeiten, er überweist die Patienten dann weiter zum Facharzt, der nicht nur oberflächlich schauen, sondern auch Funktionstests und Messungen durchführen sowie mithilfe eines Ultraschalls prüfen kann, wie weit ein Venenleiden bereits fortgeschritten ist. „In den meisten Fällen ist die übliche Therapie das Tragen von passgenauen Thrombosestrümpfen“, weiß Ute Hecht-Neuhaus, Leiterin der Burg Apotheke in Schermbeck. „Die Vermessung und Anpassung nehmen wir auch hier im Haus vor. Dafür haben wir geschulte Mitarbeiter, denn ein Sanitätsgeschäft gibt es in der Schermbecker Mitte nicht. Zur äußeren Anwendung sind spezielle Strümpfe sehr beliebt. Diese unterstützen die Venenpunkte. Die Stoffeigenschaften sind sogar für die verschiedenen Jahreszeiten flexibel wählbar. Im Sommer ist zum Beispiel ein leichteres Material angenehmer.“

Alternative Behandlungsmethoden

Doch um die klassische Behandlungsmethode mit Thrombosestrümpfen noch zu unterstützen, gibt es weitere – zumeist pflanzliche – Ansätze, mit denen man das Gefühl von schweren Beinen etwas erträglicher macht. „Die Tonisierung ist eine Möglichkeit“, erklärt die Apothekerin. „Durch die Venentonisierung wird zusätzlich die Stabilität der Vene unterstützt. Wirkstoffe der Rosskastanie oder rotem Weinlaub gibt es in Kapseln für die innere Anwendung. Buchweizenteebeutel haben auch schon vielen Patienten geholfen.“

Ein weiterer Ansatz ist die Gemmotherapie – sogenannte Knospentherapie. Die Produkte werden sogar teilweise in NRW hergestellt. Dabei handelt es sich um die Verarbeitung von jungen Triebspitzen anstelle der Blüten oder Knospen einer Pflanze. „Die Gemmotherapie wird auch pflanzliche Stammzellentherapie genannt. Die Inhaltsstoffe wirken gut vitalisierend und können sehr schön die Vene unterstützen. Damit haben wir seit einigen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Die Einnahme erfolgt dann in der Regel zweimal täglich in Tropfenform“, erklärt Ute Hecht-Neuhaus.

Außerdem helfen kleine Tipps und Tricks, um die Venenpunkte zu lockern und zu entlasten. Vom einfachen Hochlegen der Beine bis hin zu speziellen Gymnastikübungen zur Mobilisierung der Venenpunkte müssen Sie für sich selber ausprobieren, was Ihnen hilft. Beispielsweise kann auch schon ein erfrischendes Öl aus der Kombination Zypresse, Zeder, Grapefruit und Zitrone lindernd wirken. Besonders das Ätherische Öl der Grapefruit kann viel Positives bewirken, denn: „Grapefruit wirkt auf den Lymphfluss anregend und entlastend“, so die Spezialistin.

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