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Foto: Prudence Earl / Unsplash
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Wunderschöne Deko mit frischer Luft

Atmen heißt leben: Eine Verbesserung der Luftqualität erhöht die Lebensqualität und schützt die Gesundheit

Gerade im Winter, in der dunklen und kalten Jahreszeit, verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Die Luft des Zimmers ist sehr relevant. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und unbelastete Atemluft sind wichtige Faktoren für die Gesundheit. Pflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern auch ein wichtiger Bestandteil für gesundes Raumklima. Sie produzieren wertvolle Atemluft in der Wohnung oder am Arbeitsplatz. 

Ein wahres Luftwunder

Jeder Raum hat seine eigenen Besonderheiten und Voraussetzungen. Deswegen nimmt die Auswahl der richtigen Pflanzen eine wichtige Rolle ein. Dabei gibt es für jedes Zimmer den passenden Sauerstoffspender. Im Wohnzimmer ist es oft am einfachsten. Aber auch für schwierigere Räume, wie Kinderzimmer oder Schlafzimmer, gibt es Pflanzen.

Im Schlafzimmer halten wir uns hauptsächlich nachts auf, wenn Pflanzen keinen Sauerstoff mehr produzieren. Es gibt aber Pflanzen, die den Schlaf fördern können, indem sie die Luft reinigen und für eine angenehme Luftfeuchtigkeit sorgen. Im Kinderzimmer ist es wichtig darauf zu achten, dass die Pflanzen ungiftig und ungefährlich sind. Auch hier sollte bei der Pflanzenauswahl einiges beachtet werde.

Für das Büro oder Homeoffice eignen sich vor allem luftreinigende Zimmerpflanzen, da hier die Schadstoffbelastung besonders hoch ist. Am besten stellen Sie Grünpflanzen auf oder neben den Schreibtisch. Es ist gut für das Raumklima und für die Seele.  Wir stellen Zimmerpflanzen, wie die Grünlilie für ein gutes Raumklima oder den Drachenbaum als luftreinigende Pflanze vor. Sogar die NASA weist daraufhin, wie wichtig die richtige Auswahl von Zimmerpflanzen in Innenräumen ist.

 

1. Grünlilie

Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol oder Kohlenmonoxid filtert die Grünlilie aus der Luft.
Außerdem reguliert die luftreinigende Pflanze auch die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Für Allergiker und Kinder ist sie besonders gut geeignet. Eine Grünlilie pflegen ist einfach. Dabei kommt es vor allem auf den richtigen Standort an und darauf, dass Sie die Zimmerpflanze richtig gießen. Grünlilien fühlen sich an hellen Standorten ohne direktes Sonnenlicht am wohlsten. Im Winter kann auf das Düngen verzichtet werden.

2. Efeutute

Die Efeutute hat einen positiven Effekt auf die Augengesundheit und entzieht der Luft vor allem das toxische Formaldehyd und neutralisiert ganz nebenbei Gerüche. Als Kletter- und Blattschmuckpflanze sieht sie zwar sehr schön aus, eignet sich aber nur in sicherer Umgebung - Also beispielsweise nicht im Kinderzimmer, da sie bei Berührung äußere Hautreizungen verursachen kann. Efeututen sind vergleichsweise pflegeleicht. Ein paar Dinge sollten Sie allerdings bei der Pflege beachten. Verwenden Sie kalkfreies Wasser zum Gießen. Ideal ist Regenwasser. Halten Sie die Efeutute nicht zu feucht. Von März bis Oktober sollte die Efeutute in zwei- bis dreiwöchigen Abständen mit Flüssigdünger versorgt werden.

3. Bogenhanf

Als sehr pflegeleicht gilt der Bogenhanf, der gleichzeitig für ein gesundes und frisches Raumklima sorgt. Als Raumluftverbesserer ist er eine echte Wohltat. Die luftreinigende Pflanze filtert Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen sowie Xylol aus der Luft und liefert rund um die Uhr fleißig Sauerstoff. Dadurch soll er auch Kopfschmerzen vorbeugen. Deswegen eignet er sich besonders gut für das Schlafzimmer. Wenn Sie eine Zimmerpflanze suchen, bei der Sie das Gießen auch mal vergessen dürfen, machen Sie mit dem Bogenhanf alles richtig. Grundsätzlich gilt beim Bogenhanf: besser zu trocken als zu feucht. Kalt und feucht mag es die Pflanze gar nicht. Die Temperatur sollte zwischen 15 und 23 Grad Celsius liegen.

4. Einblatt / Friedenslilie

Als effektiver Luftfilter-Allrounder sorgt das Einblatt für ein gesundes und frisches Raumklima. Die luftreinigende Pflanze soll sogar Rauchgeruch entfernen können. Aber für Haustiere kann die Friedenslilie giftig sein. Auch wenn sie vorübergehend trockene Luft gut verträgt, ist es vor allem im Winter ratsam, das Einblatt zwei- bis dreimal pro Woche mit etwas kalkarmen Wasser zu besprühen. Man kann sie gelegentlich mit einem feuchten Tuch abwischen.

5. Orchideen

Orchideen sind nicht nur schön, sondern auch effektiv. Sie sind sehr wirksam gegen Abgase wie Formaldehyd, Toluol und Xylol. Besonders Xylol ist ein kritischer Stoff in Wandfarben. Im Schlafzimmer eignen sich Orchideen ebenfalls gut, da sie auch in der Nacht atmen und Sauerstoff abgeben. Die Orchidee ist allerdings sehr pflegebedürftig. Sie wachsen an einem West- oder Ost-Fenster am besten. Im Winter sollten Sie außerdem vermeiden, dass die warme Heizungsluft direkt an die Blätter der Pflanze strömt. Das Gießwasser sollte möglichst weich sein und etwa Zimmertemperatur aufweisen. Vermeiden Sie in jedem Fall Staunässe, um Fäulnis und Sauerstoffmangel vorzubeugen. Denn in diesem Fall geht die Orchidee schnell ein.

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