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Vielfältige Kultur- und Weinlandschaft

Ein Urlaub an der Mosel ist im Herbst am Schönsten – Herrliche Landschaften und romantische Weinorte laden ein

Gladbeck - Gerade für einen spontanen Kurztrip oder einen Wochenendurlaub bietet die Mosel Weinfreunden alles, was das Herz begehrt. Und gerade im Herbst ist es hier besonders schön. Malerische Landschaften, romantische Weinorte und eine der schönsten Flusslandschaften der Welt versprechen Erholung pur und dabei haben Urlauber zahlreiche Möglichkeiten einen ruhigen oder auch aktiven Urlaub zu verbringen.
 

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Gerade im Herbst sind die bunten Weinblätter auf den Weinbergen an der Mosel ein Blickfang.
Foto: © KlausM / pixelio.de

Ein Urlaub an der Mosel bietet eine vielfältige Kultur- und Weinlandschaft, die es zu entdecken gilt. Denn hier kann man die älteste Weinregion Deutschlands und die dazugehörigen kulinarischen Genüsse kennenlernen. Den Besuchern bietet sich eine faszinierende Weinbaulandschaft mit über 8.000 Hektar Weinbergen, die bestellt werden. Urlauber können die Weinlese der Winzer hautnah miterleben, die regionalen Weine auf Weinfesten probieren, Burgen und Schlösser besuchen oder bei einer Schifffahrt auf der Mosel die Landschaft genießen. Im Herbst ist ein Urlaub an der Mosel besonders empfehlenswert, denn dann leuchten die Blätter an den Weinreben und die herrliche Landschaft ist in ein besonderes Herbstlicht getaucht. Das verspricht Urlaubsstimmung und Erholung und dabei lässt sich besonders gut ein erlesenes Glas Riesling genießen.
Der Ort Cochem in Rheinland-Pfalz an der Mosel und dessen Umgebung bietet für Urlauber gerade von September bis November eine Vielzahl an Aktivitäten und Ausflugszielen. Hier können Weinberge begangen und Weinkeller besichtigt werden und auch die Weinprobe darf natürlich nicht fehlen. Bei einem Stadtrundgang durch das Städtchen Cochem erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Vergangenheit und Gegenwart des Moselortes. Kleine humorvolle Geschichten über die Cochemer Bürger werden hierbei außerdem mit Witz und einem Augenzwinkern zum Besten gegeben. Bei einer Nachtwächterführung können Besucher die nächtliche Welt Cochems erkunden. Mit Hellebarde, Horn und Laterne dreht der Nachtwächter seine Runde durch den mittelalterlichen Stadtkern von Cochem und unterhält die Teilnehmer der Führung mit Anekdoten.
 

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In den Moseldörfern findet man niedliche Fachwerkhäuser und viel Sehenswertes.
Foto: © Thomas Max Müller / pixelio.de

Spannend ist auch eine Burgführung durch die Reichsburg Cochem. Sie ist die größte Höhenburg an der Mosel und Mitte März bis November werden hier täglich Burgführungen angeboten. Mehr als 100 Meter über der Mosel erhebt sich das prächtige spätgotische Bauwerk, das etwa um das Jahr 1.000 erbaut worden sein soll. Viele Legenden drehen sich um die alte Burg und machen sie umso sehenswerter. Auch für die Kleinen ist so eine alte Burg spannend, deshalb wird für Kinder zwischen drei und zehn Jahren eine Geisterführung mit Räuberessen angeboten. Das ist eine kindgerechte Burgführung, bei der auch Räumlichkeiten gezeigt werden, die nicht zum regulären Führungstrakt gehören und für die kleinen Besucher besonders interessant sind, wie zum Beispiel Bergfried, Wehrgang oder Strafgerätekammer. Dabei soll sich aber niemand fürchten oder gruseln, ganz im Gegenteil, die Kinder erforschen  abgelegene Winkel der Burg, in die sich normalerweise nur der „Burggeist“ verirrt. Den kleinen Rittern und Burgfräulein werden das mittelalterliche Leben im historischen Gemäuer vermittelt und der Aufbau eines mittelalterlichen Verteidigungsbauwerkes dabei kindgerecht erklärt. Zum Abschluss nehmen die Kleinen an der Kinder-Rittertafel Platz und lassen sich das Essen schmecken. Auch die Erwachsenen Besucher haben an der Reichsburg Cochem die Möglichkeit, an einem Rittermahl teilzunehmen und ganz in die alten Tischsitten und Gebräuche abzutauchen. Dabei machen Brot und Schmalz die Runde und im Kessel dampft eine würzige, heiße Suppe. Als Hauptgang werden riesige Keulen vom Grill gereicht.
 

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Foto: © Ulrich E. K. Schmidt / pixelio.de

Wer kulturell und geschichtlich interessiert ist, kann an einer Führung durch den Ort Beilstein teilnehmen und hier Interessantes über das alte Dörfchen erfahren. Beilstein ist ein romantischer, 700 Jahre alter Ort an der Mosel. Bei einer Stadtführung erfährt man unter anderem etwas über den Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauern und die Ruine der Beilsteiner Burg. Aber auch eine alte Pfarrkirche, der Marktplatz sowie der älteste Teil von Beilstein, das jüdische Viertel, stehen bei der Stadttour auf dem Programm. An zehn verschiedenen Punkten wird die lange Beilsteiner Geschichte lebendig und viel Verborgenes kommt ans Tageslicht.
Auch Wanderfreunde kommen an der Mosel auf ihre Kosten, denn facettenreiche Wanderrouten gibt es hier in Hülle und Fülle und sie versprechen ein Naturerlebnis der besonderen Art. Zur Auswahl stehen beispielsweise geführte Wanderungen zum Calmont, bei denen es über den Moselhöhenweg über die Ellerer Feuerwehrhütte bis hin zum Gipfelkreuz geht. Auch an einer Klettersteig-Wanderung durch den steilsten Weinberg Europas kann man teilnehmen. Zum Abschluss der Wanderung warten auf einer Hütte gegrillte Steaks und Würstchen und natürlich erlesene Rieslingweine. Auch geführte Wanderungen zum Thema Wein mit anschließender Weinprobe in gemütlicher Atmosphäre werden angeboten. Wer nicht gerne wandert oder nicht gut zu Fuß ist, kann auch eine Planwagenfahrt durch die Weinberge genießen und so die sehenswerte Landschaft ohne große Anstrengung erleben. Auch Schiffsausflüge auf der Mosel sind im Herbst noch buchbar und versprechen ein unvergessliches Erlebnis.

Wer gerne feiert, der ist im Herbst an der Mosel ebenfalls richtig. Denn zum Saisonabschluss wird in Cochem noch einmal so richtig gefeiert. Im November findet hier das Federweißenfest statt. Im großen Festzelt sorgen Bands für gute Laune und neben frischen Federweißen sorgt der obligatorische Zwiebelkuchen für das leibliche Wohl der Feiernden. go

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