Foto: Julia Liekweg

Eine Ehre an das Ehrenamt in Schermbeck

Das Ehrenamt darf nicht vergessen werden. Deswegen spendet die Sparkasse jährlich Geld, um die Angebote der Vereine am Leben zu erhalten.

Schermbeck - Im September versammelten sich sämtliche ehrenamtliche geführte Vereine im Abrahamhaus des SV Schermbeck. Durch die Vertreter der Niederrheinischen Sparkasse und Bürgermeister Mike Rexforth wurde dem gesamten Schermbecker Ehrenamt eine Würdigung ihrer Arbeit in Form einer Spende durch die Sparkasse zuteil.

Insgesamt waren sich die Redner an diesem Abend einig: Ohne die ehrenamtlichen Tätigkeiten wäre die Gemeinde Schermbeck nicht das, was sie jetzt ist. Die zahlreichen Vereine mit ihren Freizeit- und Kulturangeboten tragen einen wichtigen Beitrag zur Schermbecker Gemeinschaft bei, ist sich vor allem Bürgermeister Mike Rexfor th sicher. Durch Spenden, Sponsoring und Stiftung konnte den Vereinen in diesem Jahr eine Summe von 65.000 Euro überreicht werden. Friedrich-Wilhelm Häfemeier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse erklärt: „Die Zeiten der Niedrigzinsphase sind nicht die besten, aber dennoch möchten wir die wichtige Vereinsarbeit und das Ehrenamt in der Region unterstützen und konnten die Spendensumme im Vergleich zum Vorjahr konstant halten. Wir haben für Projekte der Vereine immer ein offenes Ohr und helfen so gut es geht“. Mike Rexforth lobte, neben der unermüdlichen Arbeit der Ehrenamtler, vielmehr auch die Zusammenarbeit der Gemeinde Schermbeck mit der Sparkasse. „Wir alle haben durch Kontoeröffnungen und weiteren Angebotsnutzungen der Sparkasse dazu beigetragen, dass wir heute diese große Summe überreichen dürfen“, erklärt er. Dies sei ein Geben und Nehmen der Gemeinde und der Bank, die ebenso wichtig für den Erhalt der gemeinnützigen Angebote in Schermbeck sei.

Ein besonderes Beispiel ist auch der Ort des Geschehens: das Abrahamhaus. Dies ist auch in mühevoller, ehrenamtlicher Arbeit entstanden und stehe stellvertretend für den Einsatz der Menschen für die Gemeinde. „Dieses Haus zeigt, wie viel jeder einzelne leisten kann. Und das ohne eine Gegenleistung zu erwarten“, schlussfolgert Häfemeier. Auch der Bürgermeister ist einer ähnlichen Auffassung: „Positiv gesprochen gehört schon eine ganze Menge Beklopptheit dazu, ehrenamtlich tätig zu sein. Das Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit.“ Daher sei es den Vertretern der Bank und aus der Politik auch so wichtig gewesen, den Menschen etwas zurückzugeben, „die sonst nichts erwarten.“

Gut 60 Vertreter der Vereine waren an diesem 10. September 2019 im Abrahamhaus anwesend. Nach der offiziellen Spendenübergabe ging man zum angenehmen Teil des Abends über: fleißige Helfer hatten für reichlich Köstlichkeiten gesorgt. Bei Grillgut, Salatplatten und belegten Brötchen konnten die Ehrenamtler die Würdigung angenehm ausklingen lassen. Reinhard Hofacker, Vorstand der Sparkasse Wesel, hatte aber noch etwas Besonderes zu verkünden: Ein Torwandschießen für die Vereinsvertreter. Die Idee dahinter war, natürlich neben dem Erzielen eines Tores, eine Los-Tombola. Jeder Vertreter, der beim Torwandschießen mitmachte, warf seinen Namen in den Lostopf. Die drei Gewinner der Tombola wurden dann mit 200 Euro für den ersten Platz, 150 Euro für den zweiten und 100 Euro für den dritten Platz prämiert. Auch dieses Geld stammt aus Spenden der Sparkasse, die zusätzlich zu den 65.000 Euro für die Vereine zur Verfügung gestellt wurden. Mit der Tombola konnte die Vereinsvertreter dann noch einmal zusätzliches Geld nur für ihren Verein bekommen. jl

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