Gladbeck
Das Bild zeigt (v.l.) den Vorsitzenden des Fördervereins Kotten Nie Walter Piétzka, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Gladbeck Marcus Steiner und die Initiatorin des Projektes Linda Anders.Foto: Dana Bludau
Das Bild zeigt (v.l.) den Vorsitzenden des Fördervereins Kotten Nie Walter Piétzka, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Gladbeck Marcus Steiner und die Initiatorin des Projektes Linda Anders.Foto: Dana Bludau

PR Artikel

Die Sparkasse Gladbeck kümmert sich um das Wohl der Region

Ungewöhnlicher Fachkräfte-Zuwachs bei der Sparkasse Gladbeck - Wer fliegt denn da?

Gladbeck -

Ab 19. August 2021 lebt auf dem Gelände des Kotten Nie ein fleißiges Bienenvolk. Die Sparkasse Gladbeck unterstützt damit das Projekt beefuture und leistet so einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht in Gladbeck.

Bereits bei Sonnenaufgang beginnen für beefuture-Gründer Frank Weiß an einem Augustmorgen die Arbeiten. Er trifft die Vorbereitungen zum Aufstellen eines Bienenkorbes, damit ab Mittag rund 60.000 kleine Pollensammler ein neues zu Hause haben.

Mit seinem Projekt „beefuture“ kämpft der 50-jährige gegen das Bienensterben. „Seit den sechziger Jahren hat sich die Bienenpopulation in Deutschland mehr als halbiert“, sagt Frank Weiß. „Das ist ein dramatisches Problem für unser Ökosystem. Denn 80 Prozent aller Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Ohne sie würden die Erträge vieler heimischer Obst- und Gemüsesorten dramatisch einbrechen und die Regale in den Supermärkten wären leer.“ Seit 2015 arbeitet der Gründer von beefuture daher mit Gemeinden, Behörden und Unternehmen zusammen, um das Bienenwachstum in den einzelnen Regionen zu fördern.

Als Vorstandsvorsitzendender Marcus Steiner auf beefuture aufmerksam geworden ist, fielschnell die Entscheidung in Bienenvölker zu investieren. „Wir möchten einen Beitrag für Gesellschaft und unsere Umwelt leisten“, betont Marcus Steiner, „Ohne Bienen hat unser Ökosystem keine Zukunft. Dieses Problem können wir gemeinsam effektiv und sichtbar angehen.“

Das Bild zeigt Frederik Idem, Imker aus Dorsten und festangestellt bei der beefuture Gmbh. Foto: Dana Bludau
Das Bild zeigt Frederik Idem, Imker aus Dorsten und festangestellt bei der beefuture Gmbh. Foto: Dana Bludau

„Unsere hauptberuflichen Imker sind das ganze Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Wohle der Bienen unterwegs und übernehmen die Pflege und Betreuung der Völker“, sagt beefuture Geschäftsführer Weiß. „Allerdings greifen wir so wenig wie möglich ins Leben innerhalb der Stöcke ein, da wir Wert auf natürliche Abläufe legen - das schützt die Bienen und lässt so ganz nebenbei einen besonders hochwertigen Honig entstehen.“

Im August erntet das Team von beefuture bereits den ersten Honig, der dann an Mitarbeiter und Kunden der Sparkasse Gladbeck ausgegeben wird. „Natürlich geht es uns bei dem Projekt um den Schutz der Artenvielfalt und der Biene im Speziellen“, ergänzt Vorstandsmitglied Jan Büser, „Aber es ist auch schön, ein Produkt in den Händen zu halten und sehen zu können, dass es unseren Bienenvölkern gut geht. Wir denken, dass sich die Bienen bei uns wohlfühlen: Sie passen symbolisch sehr gut zu all den fleißigen “Bienchen“ in unserer Sparkasse.“

Zurück

Diesen Artikel teilen