Gladbeck
Bei der Landtagswahl 2022 wird die Stadt Gladbeck nicht mehr mit einem eigenen Wahlkreis und somit auch nicht mehr mit einem eigenen Vertreter im Landtag antreten. Bürgermeisterin Bettina Weist bedauert die Entscheidung durch das neue Wahlgesetz.
Bei der Landtagswahl 2022 wird Gladbeck nicht mehr als eigenständiger Wahlkreis aufgestellt.Foto: Mika Baumeister / Unsplash

Kein eigener Wahlkreis mehr für Gladbeck

Bei der Landtagswahl 2022 wird es keinen Landtagsabgeordneten für die Stadt Gladbeck geben

Gladbeck -

Mit diesem Statement wendet sich Bürgermeisterin Bettina Weist an den jetzigen Landtagsabgeordneten Michael Hübner:

„Mit großem Bedauern nehme auch ich die Verabschiedung des neuen Wahlgesetzes für die kommende Landtagswahl zur Kenntnis. Gladbeck wird dann nicht mehr mit einem eigenen Wahlkreis und damit mit einem eigenen Kandidaten, einer eigenen Kandidatin, in Düsseldorf vertreten sein. Die Angliederung an die Wahlkreise von Bottrop und Gelsenkirchen ist hier vor Ort nicht vermittelbar und erweckt den Eindruck, unsere Stadt und ihre rund 78.000 Bürgerinnen und Bürger seien ein Anhängsel der Nachbarstädte. Dies ist in Zeiten einer zunehmenden Demokratieverdrossenheit kein gutes Signal. Daher teile ich Deine Kritik an dem jetzt durchgesetzten Gesetz ausdrücklich.

 

Ich möchte Dir aber auch ganz persönlich für Deine engagierte Arbeit als „unser Mann“ in Düsseldorf in den vergangenen elf Jahren danken! Du hast vieles, was unserer Stadt letztendlich zu Gute kam, mit auf den Weg gebracht und Deine guten Verbindungen in die Landespolitik genutzt. Dafür ist Dir die Stadt Gladbeck zu großem Dank verpflichtet.

Ich wünsche Dir für Deine restliche Zeit als MdL (Anm. d. Red.: Mitglied des Landtages) weiterhin gutes Gelingen und viel Freude bei Deiner wichtigen Aufgabe!“

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Julia Liekweg

Julia Liekweg

julia.liekweg@aureus.de

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