Gladbeck
Das Bild zeigt (v. l.) Bürgermeisterin Bettina Weist, Einrichtungsleiterin Barbara Nolte und Caritas-Vorstand Rainer Knubben.Foto: Stadt Gladbeck
Das Bild zeigt (v. l.) Bürgermeisterin Bettina Weist, Einrichtungsleiterin Barbara Nolte und Caritas-Vorstand Rainer Knubben.Foto: Stadt Gladbeck

St.-Suitbert-Haus kann erste Flüchtlinge aufnehmen

Hilfe in der Ukraine-Krise: Für die Unterbringung geflüchteter Menschen aus dem Kriegsgebiet hat die Caritas Gladbeck einen Teil des St.-Suitbert-Hauses zur Verfügung gestellt

Gladbeck -

In den vergangenen Tagen wurde ein Teil des St. Suitbert-Hauses durch Helfer der Einrichtung und Ehrenamtliche renoviert sowie durch die Stadt Gladbeck für die Ankunft von Flüchtlingen möbliert.

Bürgermeisterin Bettina Weist und Caritas-Vorstand Rainer Knubben besuchten nun den hergerichteten Gebäudeteil des Wohnheimes für Menschen mit geistiger Behinderung, der in der Vergangenheit als Angestelltenwohnbereich genutzt wurde. Nun können hier bis zu 36 Menschen aus der Ukraine in den mit dem Nötigsten ausgestatteten Zimmern oder einzelnen Wohneinheiten Platz finden. Wann die ersten Flüchtlinge einziehen werden, werden die nächsten Zuweisungen zeigen.

„Das direkte Angebot der Caritas und die intensive Unterstützung haben es uns ermöglicht, kurzfristig einen Teil des St.-Suitbert-Hauses für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Die gute Zusammenarbeit zeigt auch an dieser Stelle, dass Gladbeck in der Krise zusammensteht und die Herausforderungen gemeinsam angeht“, sagt Bürgermeisterin Bettina Weist. Caritas-Vorstand Rainer Knubben ergänzt: „Für uns ist es selbstverständlich, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen. Dabei wissen wir, dass es angesichts der Situation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein wird. Die nächste Aufgabe ist es, das Ankommen in Gladbeck zu begleiten und Hilfe bei den auftretenden Bedarfen zu leisten.“

Darüber hinaus soll auf dem Festplatz eine Großunterkunft für bis zu 160 Menschen entstehen, auch eine Unterkunft am Wehlingsweg wird aktuell hergerichtet, zudem prüft die Stadt weitere Immobilien und auch zusätzliche Containerstandorte, um bei Bedarf kurzfristig mehr Menschen unterbringen zu können. Dies auch vor dem Hintergrund, möglichst nicht auf die Sporthallen zurückgreifen zu müssen. Bislang haben etwa 200 Flüchtlinge aus der Ukraine Gladbeck erreicht. Dabei sind die Geflüchteten bisher weiterhin überwiegend in Privatunterkünften untergebracht.

Quelle: Pressestelle Stadt Gladbeck

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