Foto: aureus GmbH - Daniel Böhm

Bauarbeiten in Grafenwald sind im Plan

Die Baustelle an der Schneiderstraße wird planmäßig im Frühjahr 2021 fertiggestellt

Kirchhellen - Seit dem vergangenen Jahr ist die Schneiderstraße in Grafenwald eine Dauerbaustelle. Im Mai haben wir bereits über die erfolgreiche Halbzeitbilanz der Baustelle berichtet, nun haben wir uns noch einmal bei Heribert Wilken, dem Fachbereichsleiter Tiefbau, nach dem aktuellen Stand erkundigt. Die Zusammenfassung: „Wir sind genau im Zeitplan, es läuft alles ganz unkompliziert.“

Momentan finden die Arbeiten im Abschnitt an der Kreuzung Heimersfeld/Prozessionsweg statt. „Der erste Bauabschnitt ist komplett beendet. Seit Mai kann die Schneiderstraße wieder bis zur Bottroper Straße befahren werden, Gewerbetreibende können nach wie vor erreicht werden und auch von den Anwohnern haben wir so gut wie keine Beschwerden gehört“, berichtet Heribert Wilken. Zeitweise musste die Schneiderstraße komplett gesperrt werden, eine Zu- und Durchfahrt war überhaupt nicht möglich. Der Fachbereichsleiter erklärt uns, dass dies unumgänglich war. „Wir mussten mit den Bauarbeiten einmal die Straßenseite queren, um vom abgeschlossenen nördlichen Bereich zum südlichen zu wandern, wo die Bauarbeiten fortgesetzt wurden. Leider gibt es bei solchen Vorkommnissen keine andere Möglichkeit, als dann kurzweilig Straßenzüge komplett zusperren.“ Allerdings stellt er in unserem Gespräch auch in Aussicht, dass eine solche Vollsperrung nicht mehr vorkommen wird. „Die Bauarbeiten werden wie gehabt immer erst auf der nördlichen Seite des zu bearbeitenden Bereichs beginnen, nach Abschluss ist der südliche Bereich an der Reihe. Aber wir werden bis zum Abschluss der Bauarbeiten im kommenden Jahr keine Sperrungen aufgrund von Querungen mehr vornehmen müssen.“

Wie auch in unserem Gespräch im Mai berichtet Heribert Wilken weiterhin von einer entspannten Situation zwischen allen Beteiligten. „So ein Miteinander zwischen den Anwohnern, Gewerbetreibenden und der Baufirma würde ich mir immer wünschen. Das ist eine absolut optimale Situation“, lobt er. Die ein oder andere kleinere Beschwerde habe es zwar gegeben, aber in den wenigen Fällen konnten Kritikpunkte von der Baufirma schnell aus der Welt geschafft werden. Ansonsten habe Heribert Wilken kaum Beschwerden bezüglich der Fahrsituation auf der Schneiderstraße bekommen. „Mittlerweile sind auch Stellmöglichkeiten und Fußgängerbereiche wieder weitestgehend hergestellt. Zum Schluss werden dann noch die Fahrbahndecke und die Fahrbahnmarkierungen gemacht“, erklärt Heribert Wilken. Er ergänzt abschließend: „Die Beeinträchtigungen durch die Baustelle nehmen jetzt immer weiter ab. Wir sehen auch keine Aspekte, die die Fertigstellung bis zum Frühling 2021 negativ beeinträchtigen könnten. Wir sind froh, dass alles so reibungslos geklappt hat.“ // jl

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