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Joseph Egan, Wenn und Aber (Josef Albers gewidmet), 2019  © Joseph Egan || Anton Himstedt, TWR Choreographie 15.1, 2013  © Anton HimstedtFotos: Peter Gwiazda
Joseph Egan, Wenn und Aber (Josef Albers gewidmet), 2019 © Joseph Egan || Anton Himstedt, TWR Choreographie 15.1, 2013 © Anton HimstedtFotos: Peter Gwiazda

Die erste Ausstellung 2021 im Quadrat

Das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop zeigt bald die Ausstellung „Common Ground“ zweier Künstler

Mit Außerkrafttreten der Bundesnotbremse in der Stadt Bottrop dürfen auch Museen wieder öffnen. Das Quadrat steckt noch mitten in den Vorbereitungen für die erste Sonderausstellung Mitte Juni. Besucher werden trotzdem schon mit Freude empfangen.

Vom 12. Juni bis 31. Oktober 2021 wird die Sonderausstellung „Joseph Egan und Anton Himstedt. Common Ground“ in der Modernen Galerie des Josef Albers Museum zu sehen sein. Zwei Künstler haben ihre Werke zusammengeführt, in denen sie sich mit den Fragen skulptularer Gestaltung sowie der Wirksamkeit von Farbe und dem Raum beschäftigen.

Anton Himstedt wurde 1952 in Wiesbaden geboren, ist deutscher Bildhauer und studierte Bildende Kunst und Ägyptologie in Köln und Mainz. Seine früheren Werke weisen eine Nähe zur informellen Kunst auf. Später widmet er sich der Arbeit mit verschiedenen Metallen, Draht und Textilien. Gewalzte Bodenelemente, gegossene Formen und gebogener Draht werden vielfältig bearbeitet, um deren räumliche Wirkung experimentell zu beobachten.

Joseph Egan, geboren 1952 in Scranton, Pennsylvania, USA, lernte in Studien die Malerei und Bildhauerei. Seine Werke lassen die Grenzen von Malereien und Skulpturen immer wieder aufs Neue verschwimmen. Der in der Schweiz lebende amerikanische Maler ist Plastiker und Installationskünstler. Die Faszination der Farbe spiegelt sich im Gesamtbild seiner Werke wider. Die Art der Montage seiner Ausstellungsobjekte ist oft überraschend und unerwartet – so wie die große Farbvielfalt der Werke.

Das Josef Albers Museum beschreibt die Ausstellung mit folgenden Worten: „Beide Künstler verbindet eine intensive Wahrnehmung der Wirklichkeit, der Wunsch nach Erkundung des Raums und ein Hang zur Grenzüberschreitung.“

Nach vorheriger Terminvereinbarung können sich Kunstinteressierte bis zu 90 Minuten lang im Museum aufhalten. Auf Grund von Arbeiten im Erweiterungsbau und der Vorbereitung der Sonderausstellung in der Modernen Galerie ist bis zum 11. Juni 2021 nur die Dauerausstellung des Museums für Ur- und Ortsgeschichte geöffnet. Termine können per Mail unter quadrat@bottrop.de oder über das Kontaktformular abgestimmt werden. Anfragen werden von montags bis freitags zwischen und 10 und 17 Uhr bearbeitet. Terminbuchungen sind außerdem telefonisch unter der Nummer (02041) 372030 möglich.

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Valerie Misz

Valerie Misz

v.misz@aureus.de

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