Foto: © Mensi / pixelio.de

Einmal da, nie wieder weg

Natur, Erholung und Sport – In der türkischen Provinz Mugla ist für jeden etwas dabei

Gladbeck - Die türkische Provinz Mugla liegt im äußersten Südwesten Kleinasiens und ist eines der schönsten Reiseziele für Türkeifreunde und Naturliebhaber. Aber auch Erholungssuchende, Badeurlauber und Sportler sind hier genau richtig. Denn die Provinz Mugla bietet nicht nur schöne Strände, unter ihnen einen zwei Kilometer langen Naturstrand, sondern auch eine grandiose Landschaft. In Mugla können die Reisenden zum einen Wassersport betreiben, zum anderen laden die Berge zum Klettern, Wandern und Mountainbike fahren ein.
 

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Bunt geht es nicht nur auf den Basaren zu, sondern auch in den Geschäften von Fethiye. Hier erhält man allerlei schöner Mitbringsel für die Daheimgebliebenen oder auch als Erinnerung an einen unvergesslichen Türkei-Urlaub.

Von dem Flughafen Dalaman, der in der Provinz Mugla liegt, gelangen die Urlauber gut mit Shuttlebussen, dem Taxi oder Mietwagen zu ihrem Urlaubsziel. In der Provinz herrscht ein typisches Mittelmeerklima. Der Sommer ist heiß und der Winter mild. Im Juni, Juli und August werden mindestens 30 Grad erreicht, manchmal sogar 40 Grad. Doch glücklicherweise sorgt der beständige Nordwind für eine Abkühlung. Des Weiteren gibt es in Mugla ein großes Angebot an Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Fincas, Villen, Landhäusern, Pensionen und Zwei-bis Fünf-Sterne-Hotels, die sich sehr gut zum Erholen eignen. Für jeden Urlauber also genau das Richtige.
Urlauber sollten hier auf jeden Fall den größten Nationalpark in der Türkei besuchen, den Olympos Nationalpark. In diesem befindet sich das einzigartige 2.366 Meter hohe Bergmassiv, das auch „Tahtalõ Da ö“ genannt wird. Die Gesamtfläche des Parks beträgt beeindruckende 700 Hektar. Zudem bekommt man dort wunderschöne Almen und rauschende Gebirgsbäche zu Gesicht.

Naturfreunde sollten auch einen Abstecher nach Dalyan, einem kleinem Ort in der Provinz Mugla, machen. Hier bekommen sie bei einer entspannten Bootsfahrt durch ein ruhiges Flussdelta wunderschöne Fotomotive geboten. Die Bootstour dauert ungefähr 50 Minuten und die Mitfahrenden sehen dabei zum Beispiel in Felsen gehauene Gräber. Nach der kurzweiligen Fahrt erreichen die Touristen den Iztuzu Strand, wo man die Möglichkeit hat, einerseits im süßen Flusswasser und andererseits im salzigen Meerwasser zu schwimmen. An diesem Strand wurde auch ein Krankenhaus für Meeresschildkröten errichtet. In diesem werden verletzte und kranke Schildkröten gepflegt und es steht den Besuchern offen das Krankenhaus zu besuchen. Zudem wird der Iztuzu von Naturschützern überwacht, um das Laichgebiet der „Unechten Karettschildkröten“, einem Vertreter einer Meeresschildkröte, zu erhalten. Das Laichgebiet liegt direkt am Strand. Auch in dem Flussdelta leben Schildkröten, die sogenannten Weichschildkröten. Sie ernähren sich hauptsächlich von tierischer Kost und haben einen weichen, lederartigen Panzer. Wer sich lieber auf historische Pfade begibt, der sollte die Ruinenstadt Kaunos besuchen, die aus den lykischen Gräbern aus dem 4. Jahrhundert vor Christus besteht.
 

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Bei der Bootsfahrt nach Daylan durch das Flussdelta ist es möglich einige Fotos von den Felsengräbern zu machen.
Foto: © Klaus-Peter Wolf / pixelio.de

Andere schöne Touristenzentren in der Provinz Mu la neben Dalyan sind Marmaris, Fethiye und Sarigerme. In Marmaris gibt es die schönsten Strände der ganzen Türkei. Das ist zumindest die Meinung vieler Touristen. An Wassersportmöglichkeiten mangelt es auch nicht. Schließlich gibt es hier die Möglichkeiten zu tauchen, zu segeln, zu surfen und Wasserski zu fahren. Des Weiteren bietet der kleine Ort die Möglichkeit zu Fischen, Quad und Jeep zu fahren, zu reiten und Wandern zu gehen. Auch das Shoppen kommt hier nicht zu kurz, denn in Marmaris befindet sich ein Shoppingcenter und ein überdachter Basar. Ein Basar ist ein großer, schöner Markt, der Obst und Gemüse, Schuhe, Kleidung, Gewürze, Schmuck und viele andere Sachen anbietet. Für einen romantischen Abend in einem Restaurant eignet sich die elf Kilometer lange Strandpromenade von Marmaris. Für alle Nachtschwärmer gibt es hier außerdem viele Clubs und Diskotheken.
 

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Tee ist das Nationalgetränk in der Türkei und wird zu jeder Tageszeit getrunken.
Foto: © RainerSturm / pixelio.de

Für Segler ist der Ort Fethiye ein Paradies, da der Küste viele kleine und große Inseln vorgelagert sind. Außerdem sind dort einsame Buchten und Traumstrände zu finden. Einer der schönsten Strände Europas liegt außerdem in Fethiye. Dieser nennt sich die blaue Lagune und hat kristallklares Wasser. Die Urlauber fühlen sich, als wären sie in der Karibik. An der Lagune vorbei führt der Lykische Weg, ein Fernwanderweg. Zudem ist es möglich in Fethiye vom ungefähr 2.000 Meter hohen Berg „Baba Dagi“, der am Ölüdeniz liegt, einen Gleitschirmflug zu machen. Das Schöne an dem kleinen Ort ist, dass noch ein türkisches Leben neben dem Tourismus existiert. Die Urlauber finden hier nicht nur Touristenhochburgen und Touristengeschäfte, sondern auch eine gewachsene Infrastruktur und alles, was die Einwohner zum Leben benötigen.
 

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Foto: © H-J Spengemann / pixelio.de

In Sarigerme hingegen gibt es viele Club- und Hotelanlagen. Viele von ihnen haben ihre eigenen Strände und Wassersportanlagen. Die gepflegte Anlage des öffentlichen Strandes von Sarigerme hat zudem ein eigenes Wassersport-Center. Somit können die Gäste hier Segeln, Surfen, Kiten und zur Baba-Insel paddeln. Wer einen Kilometer einwärts in das Dorf Osmaniye geht, findet dort auch eine Moschee, eine Schule, Restaurants, Geschäfte, Bars und einen Touristenmarkt, den man an jedem Mittwoch besuchen kann. Ansonsten bieten sich in der Gegend auch kleinere Wanderungen und Radtouren an. Noch ein Tipp für Pärchen, die Lust auf einen romantischen Ausflug haben: Ein Besuch des Fischerorts Kalkan lohnt sich, da dieser sehr romantische Gassen, wunderschöne Häuser und Geschäfte bietet. Die steilen Straßen führen zu dem idyllischen Hafen und der Tourismus stört die maßgebliche Ruhe hier nicht.
(Praktikantin Luca Stienen)

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