Schermbeck
Foto: aureus GmbH - Aileen Kurkowiak
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Tausende Blumenzwiebeln für ein farbenfrohes Schermbeck

Bereits zum sechsten Mal sind die Schermbecker aufgefordert, den Ort nach dem Winter mit Frühlingsblumen erstrahlen zu lassen

Schermbeck -

In Schermbeck sind es immer zigtausende Frühlingsblumenzwiebeln die von Gruppen, Vereinen, Institutionen und Privatleuten in jedem Jahr in der Erde versteckt werden, damit der Ort im Frühling blumenprächtig erstrahlt. Zur Verfügung gestellt wurden in diesem Jahr 33.000 Zwiebeln.

Bürgermeister Mike Rexforth hatte im Dezember 2014 den Anstoß zu dieser Aktion gegeben und hatte mit seinen Mitarbeitern für jeden Einwohner eine Blumenzwiebel rund ums Rathaus und diversen anderen öffentlichen Stellen eingepflanzt. Dem damaligen Aufruf des Bürgermeisters folgen in jedem Jahr immer mehr Gruppen und Vereine, die eine Freude daran haben, im Herbst den Buckel krumm zu machen und die Zwiebeln in der Erde zu verstecken. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 waren es 21 Gruppierungen und 10.000 Zwiebeln, 2018 waren es 24 Gruppierungen und 30.000 Blumenzwiebeln die im Herbst in die Erde gegeben wurden- im Jahr 2019 waren es schon 43 Gruppierungen die mit 53.100 Tulpen, Krokussen und Narzissen für eine Blütenpracht im Ort und den Außenbereichen sorgen.  Meist wird daraus ein geselliges Ereignis.

Mit dabei ist auch immer der Heimatverein Gahlen. Am Bauhof wurden jetzt insgesamt 2.000 Tulpenzwiebeln und 4.000 Narzissenzwiebeln an den Heimartverein Gahlen übergeben. Mehrere Tausend weitere Zwiebeln erhielten unter anderem auch der Heimatverein Weseler Wald und der Schützenverein Bricht.

„Fährt man auf den Ortskern zu, erblüht alles in den schönsten Farben. Wir werden jetzt an drei Samstagen unsere 6.000 Blumenzwiebeln vor dem ersten Frost einpflanzen und freuen uns dann, das Ergebnis im Frühjahr wieder bewundern zu können“, erklären Wolfgang Jörgens und Herbert Gülker vom Heimatverein Gahlen. „Mit einem sogenannten Pflanzfuchs, den Markus Vornbrock uns ausgeliehen hat, geht es dann unter anderem zum Mühlenteich, zur Kirchstraße und zur Bruchstraße, um dort die Blumen anzupflanzen. Das Gerät erleichtert die Arbeit enorm.“ Mit ihrem historischen Traktor holten Sie die zur Verfügung gestellten Zwiebeln am Bauhof ab. Die Pflege der bepflanzten Bereiche- mittlerweile eine stattliche Anzahl - übernimmt wie üblich im Nachgang die Gemeinde.

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Aileen Kurkowiak

Aileen Kurkowiak

aileen.kurkowiak@aureus.de

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