Foto: aureus GmbH - Katrin Kopatz

Kampf dem Eichenprozessionsspinner

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Um gesundheitlichen Risiken aufgrund des Eichenprozessionsspinners vorzubeugen, bietet der Raiffeisen-Markt spezielle Fallen an – Vollkommen chemiefrei.

Bottrop - Der Eichenprozessionsspinner hat in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Menschen zu gesundheitlichen Problemen geführt. Ausschlag und Atemnot können die Folgen sein, wenn man die Brennhaare der Raupen einatmet oder mit ihnen in Berührung kommt.

„So viele Bereiche – privat als auch gewerblich – mussten abgesperrt werden, weil sich die Raupen an den Eichen ausbreiteten und es lange Wartezeiten gab, bis die Nester professionell beseitigt wurden. Das soll ab jetzt anders werden“, verspricht Christoph Vennemann, Leiter des Raiffeisen-Markts in Raesfeld. Denn hier gibt es ab sofort Fallen gegen den Eichenprozessionsspinner zu kaufen, die vollkommen frei von Chemie sind. „Das ist wichtig, weil vor allem auch die eingesetzten Chemikalien dafür verantwortlich sind, dass die natürlichen Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners immer mehr verschwinden, weil sie abgetötet werden, während aber einige Raupen doch noch überleben.“

Die neuartige Falle kann an jedem Baum montiert werden und so die Population der Eichenprozessionsspinner reduzieren. Die Raupen werden mittels eines Botenstoffes in einen Beutel gelockt und trocknen darin aus. Je höher die Wärmeentwicklung beispielsweise aus Sonneneinwirkung ist, desto schneller werden die Brennhaare unschädlich gemacht. Christoph Vennemann erklärt: „Die Falle ist relativ einfach anzubringen. Man muss nur darauf achten, dass sie nah genug am Baumwipfel hängt und vor allem für Kinder unerreichbar ist. Aber wie genau das funktioniert, besprechen wir natürlich ausführlich mit dem Kunden hier im Markt, um damit Hilfestellung beim Anbringen zu geben.“

Christoph Vennemann rät dazu, bis Mitte März die Fallen anzubringen, denn mit einem milden Frühjahr vermehren sich die ungeliebten Raupen schnell und werden damit wieder zu einer gesundheitlichen Bedrohung. Geeignet sind die Fallen zum einen für den Privatgebrauch, aber auch Städte und Gemeinden können für Linderung sorgen, wenn sie rechtzeitig die Fallen an Alleen, die hauptsächlich aus Eichen bestehen, anbringen. Um möglichst viele Bäume mit den Fangbeuteln ausstatten zu können, sind die Fallen in drei unterschiedlichen Größen erhältlich, die sich nach dem Umfang des Baumes richten. Ist der Beutel mit Raupen gefüllt, kann er einfach und risikofrei verschlossen und im Restmüll entsorgt werden. Für weitere Informationen zu der Eichenprozessionsspinner-Falle steht das Team des Raiffeisen-Markts Raesfeld am Vennekenweg 6 gerne zur Verfügung. // ko

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